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	<title>BielinskiBlog</title>
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	<description>aus Haidhausen, München</description>
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		<title>In the Backseat of my Car</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder machen lustige Sachen auf dem Rücksitz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder machen lustige Sachen auf dem Rücksitz.</p>
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		<title>re-publica 2012: Die Vorträge &#8211; Tag 3</title>
		<link>http://www.bielinski.de/2012/05/re-publica-2012-die-vortrage-tag-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 20:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Previously on this Blog. Jetzt: Finale mit einem astreinen Fazit. Blogvermarktung, 4.5., 10:00, Stage 7 Launisch moderiert von Nico Lumma überlegten René Walter (Gründer von Deutschlands größtem Fachblog für Zombies),  Vasco Sommer-Nunes (Gründer des Blogvermarkters mokono) und Jörg Blumtritt (Forschungschef bei der größten deutschen Mediaagentur mediacom) wie Blogger Geld verdienen können. Zusammen mit reger Publikumsbeteiligung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/2012/05/republica-2012-die-vortrage-tag-2/">Previously</a> on <a href="/2012/05/republica-2012-die-vortrage-tag-1/">this Blog</a>. Jetzt: Finale mit einem astreinen Fazit.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/blogvermarktung/#day04">Blogvermarktung, 4.5., 10:00, Stage 7</a></strong><br />
Launisch moderiert von Nico Lumma überlegten René Walter (Gründer von <a href="http://www.crackajack.de/" target="_blank">Deutschlands größtem Fachblog für Zombies</a>),  Vasco Sommer-Nunes (Gründer des Blogvermarkters <a href="http://mokono.blog.de/" target="_blank">mokono</a>) und Jörg Blumtritt (Forschungschef bei der größten deutschen <a href="http://www.mediacom.de/de/home.aspx" target="_blank">Mediaagentur mediacom</a>) wie Blogger Geld verdienen können. Zusammen mit reger Publikumsbeteiligung kam am Ende raus:</p>
<ul>
<li>Mit einer guten Nische (Zombies) und sehr langem Atem kann man vielleicht irgendwann die Miete mit Bloggen bezahlen.</li>
<li>Lasst euch nicht mit halbseidenen PR-Linkkoperationsanfragen und 5-Euro-Testlippenstiften abspeißen!</li>
<li>Keep it real und transparent!</li>
<li>Markiert bezahlte Beiträge.</li>
<li>paralleles professionelles Bloggen z.B. für ein Corporate-Blog, dass thematisch passt kann eine gute Einnahmequelle sein</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/copyriots-der-kampf-der-kulturen/#day04" target="_blank">Copyriots! Der Kampf der Kulturen, 4.5., 11:15, Stage 2</a></strong>Zum Aufregerthema der letzten Monate saß hier unter Leitung von Johnny Haeusler eine gut gemischte Runde zusammen, die das Thema Urheberrecht aus ihrer jeweiligen Perspektive diskutierte. Der Vertreter der GEMA hatte leider kurzfristig abgesagt und wurde ersetzt durch <a href="http://www.roxannedebastion.com/" target="_blank">mspro</a>. Alles in allem kam dann am Ende aber nicht viel Neues dabei rum, was man nicht schon in zig bei <a href="http://rivva.de/" target="_blank">rivva</a> verlinkten Beiträgen zum Thema gelesen hätte. Der wesentlich bessere Vortrag zur Debatte sollte erst noch folgen.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/twitter/#day04" target="_blank">Twitter joining the conversation, 4.5., 13:45, Stage 1<br />
</a></strong><a href="https://twitter.com/#!/KatieS" target="_blank">Katie Jacob Stanton</a> kam nach Berlin um die neue (Deutschland)-Strategie von Twitter zu erklären. Dabei gab es wenig Überraschendes was sich die letzten Wochen nicht schon angedeutet hätte. Das Deutschlandbüro wird in Berlin sein und man wird wohl noch ein paar Leute einstellen. Anhand der US-Beispiele, die sie vorführte kann man davon ausgehen, das Twitter inhaltliche Hashtag-Themensubhomes in den Bereichen TV und Sport bauen wird. Politik könnte auch noch dazukommen. In den USA konnten Twitter-User bei den Kandidatenwahlen der Republikaner per Hashtag über die Bewerber urteilen. Das Ergebnis wurde dann live in die Sendung eingeblendet. Alles in allem klang das nach eher dezenten und sinnvollen Erweiterungen, die sich relativ organisch aus dem was die User sowieso schon machen ergeben. Auf die Frage nach Erlösmodellen blieb Stanton zurückhaltend und verwies auf das bereits gestartete <a href="https://business.twitter.com/advertise/start/" target="_blank">Vermarktungssystem</a>.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/mashup-lob-der-kopie/#day04" target="_blank">Mashup &#8211; Lob der Kopie, 4.5., 15:00, Stage 5<br />
</a></strong><a href="https://twitter.com/#!/dvg" target="_blank">Dirk von Gehlen</a>, Redaktionsleiter von <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/" target="_blank">jetzt.de</a>, fasste in seinem Vortrag die wichtigsten Thesen seines Buches <em><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/mashup/" target="_blank">Mashup &#8211; Lob der Kopie</a></em> zusammen. Und das so gut und schlüssig, dass man jeden Teilnehmer der aktuellen Urheberrechtsdebatte dazu verpflichten möchte das Buch zu lesen oder sich zumindest den Vortrag anzuschauen. Von Gehlen zeigte anhand aktueller und historischer Beispiele, dass das Kopieren von Werken kulturell systemimmanent ist und schon immer war. Wenn man sich dessen erst mal bewusst ist kann und muss man an die aktuelle Debatte ganz anderes herangehen und sich überlegen, wie man die Interessen aller Beteiligten am besten ausgleichen kann. Dirk von Gehlen sieht eine Möglichkeit in einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturflatrate" target="_blank">Kulturflatrate</a>. Zusammen mit anderen Maßnahmen und neuen Geschäftsmodellen, die der digitalen Welt gerecht werden kann und wird Kultur weiter bestehen. Für mich das Highlight der drei Tage.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/im-dickicht-von-tausend-kommentaren-nutzertypen-und-themenstrange-in-einer-onlinedebatte/#day04" target="_blank">Nutzertypen und Interaktion in einer Online-Debatte, 4.5., 16:15, Stage 8<br />
</a></strong>Sebastian Horn, Leiter der <a href="http://community.zeit.de/" target="_blank">Zeit.de-Community</a> hat zusammen mit <a href="http://maxneufeind.wordpress.com/" target="_blank">Sebastian Neufeind</a> von der ETH Zürich die Kommentarkultur in der Zeit-Community ausgewertet. Dazu nahmen sie sich einen sehr stark kommentierten <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-12/bedingungsloses-grundeinkommen-interview" target="_blank">Beitrag zum Thema Grundeinkommen</a> vor. Sie erfassten alle Kommentare und bewerteten diese nach unterschiedlichen inhaltlichen Kriterien. Die Daten werteten sie dann aus und destillierten vier Usergruppen: Der Pöbler, der Musterschüler, der Bemühte, der Besserwisser. Was diese User ausmacht und wie sie interagieren kann man der <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-12/bedingungsloses-grundeinkommen-interview" target="_blank">Präsentation</a> entnehmen. In der anschliessenden Diskussion kamen noch mehr Fragen auf, die die beiden aus ihren Rohdaten noch gar nicht extrahiert hatten. Hier ist zu hoffen, dass der Rohdatensatz noch öffentlich zugänglich gemacht wird.</p>
<p><strong>Und sonst so? (aka Fazit)<br />
</strong>Die re:publica 2012 war toll. Aus mehreren Gründen:</p>
<p><strong>Das Veranstaltungsgelände</strong><br />
Die <a href="http://www.station-berlin.de/" target="_blank">STATION Berlin</a> ist ein riesiges Gebäude mit Fabrikcharme. Die Räume boten genug Platz auch bei stark besuchten Vorträgen. Eine geniale Idee waren die bunten Plastikstühle, die im Innnenhofbereich zur freien Verfügung herumstanden und die man nach Belieben nutzen und z.B. auch in die einzelnen Vortragssäle mitnehmen konnte. Alles war so nah zusammen, dass man jederzeit spontan von einem Vortrag zum anderen flüchten konnte. Das Gebäude ist sehr gut erreichbar, liegt aber auch so weit ab von Hauptstadtattraktionen, dass wir das Gelände eigentlich nie verlassen haben. Man wollte gar nicht weg (auch aus den noch folgenden Gründen). Alles war so ein bisschen wie Schule. Nur in cooler. Nach jedem Vortrag traf man sich auf dem Pausenhof und quatschte mit anderen oder glotze einfach in sein Smartphone.</p>
<p><strong>Die Verpflegung</strong><br />
Das Catering war topp. Slow-Food in der Kantine, diverse Snack-Stände und Abends der Grill im Außenhof. Alles zu sehr günstigen Preisen.</p>
<p><strong>Die Leute<br />
</strong>Anzugträger sah man wenige. Das waren dann wahrscheinlich Politiker oder Finanzblogger (die ihren eigenen Themenslot hatten). Ansonsten: bunte Internetpeople. Alle auf den ersten Blick sehr sympathisch und ansprechbar (was ich typbedingt eher selten gemacht habe). Aber ich hab mich sehr gefreut <a href="https://twitter.com/#!/guidocorleone" target="_blank">@guidocorleone</a> nach sechs Jahren (bei der allerersten re:publica, da war ich nämlich auch schon) endlich mal wieder persönlich getroffen zu haben. Gleiches gilt für die <a href="http://re-publica.de/12/panel/networking-is-boys-business-von-wegen/" target="_blank">smalltalkbegabteste</a> Bloggerin Berlins,<a href="https://twitter.com/#!/dasnuf" target="_blank"> @dasnuf</a>, die mir für eine halbe Stunde ihr Ohr lieh. Den Rest der Zeit war nerdiges Fachsimpeln mit <a href="https://twitter.com/#!/karummms" target="_blank">@karummms</a>, <a href="https://twitter.com/#!/onyildi" target="_blank">@onyildy</a>, <a href="https://twitter.com/#!/hipcheck" target="_blank">@hipcheck</a> und dem Berliner NEON-Outpost <a href="https://twitter.com/#!/christophkoch" target="_blank">@christophkoch</a> angesagt.</p>
<p><strong>Die Sessions</strong><br />
Eine wahnsinnige thematische Vielfalt und soweit ich&#8217;s gesehen habe, eine durchgehend hohe Qualität zeichneten die Sessions aus. Richtig enttäuscht war ich eigentlich nur von den <a href="http://re-publica.de/12/panel/innovationslabore-des-journalismus-der-funke-springt-uber/#day02" target="_blank">Innovationslaboren des Journalismus</a>. Ich habe jedenfalls sehr viel Konkretes, als auch Inspirierendes aus den drei Tagen re:publica mitgenommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>re:publica 2012: Die Vorträge &#8211; Tag 2</title>
		<link>http://www.bielinski.de/2012/05/republica-2012-die-vortrage-tag-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 20:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bisher geschah. Und dann gleich weiter mit dem zweiten Tag: Die Wiederentdeckung der Langsamkeit &#8211; Warum Podcasts funktionieren, 3.5., 10:00, Stage 1 Tim Pritlove, Gottvater der deutschen Podcast-Szene und einer der wenigen, die damit tatsächlich Geld verdienen können, erklärte warum und wie gute Podcasts funktionieren und ihr Publikum finden können. Interessant war, daß er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/2012/05/republica-2012-die-vortrage-tag-1/">Was bisher geschah</a>. Und dann gleich weiter mit dem zweiten Tag:</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/die-wiederentdeckung-der-langsamkeit-warum-podcasts-funktionieren/#day03" target="_blank">Die Wiederentdeckung der Langsamkeit &#8211; Warum Podcasts funktionieren, 3.5., 10:00, Stage 1</a></strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Pritlove" target="_blank">Tim Pritlove</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Pritlove#Radio" target="_blank">Gottvater</a> der deutschen Podcast-Szene und einer der wenigen, die damit tatsächlich <a href="http://tim.geekheim.de/2012/05/01/zwei-jahre-flattr/" target="_blank">Geld verdienen können</a>, erklärte warum und wie gute Podcasts funktionieren und ihr Publikum finden können. Interessant war, daß er für seine Podcasts aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen Feedback bekommt. So identifizierte er z.B. bestimmte Berufsgruppen, die die perfekte Zielgruppe für 2-3-stündige Sendungen sind: Lokführer, Paketausfahrer, Radioreparier und Hausfrauen/männer. Er berichtet auch von einem Blogger, der auf seiner Seite Trollprobleme hatte. Nachdem er auf Podcasts umgestellt hatte, mäßigte sich der Kommentarton. Pritlove führte das darauf zurück, dass man sich gegenüber jemandem, dessen Stimme man gehört hat, freundlicher verhält. Außerdem erzählte er noch von einem der ersten interaktiven Call-in-System (<a href="http://tim.geekheim.de/die-villa/" target="_blank">Die Villa</a>) Anfang der Neunziger. Dort konnten die Nutzer in verschiedene Räumen mittels Sprachsteuerung  navigieren und miteinander reden. Als die ersten Trolle auftauchten, wurden diese recht effektiv damit bekämpft, dass man andere User mit zusätzlichen Moderationsrechten ausstattete und, das fand ich die beste Idee, die Trolle einfach gemutet hat. D.h. sie konnten weiter reden, nur keiner bekam es zu hören.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/was-hab-ich-vom-studentenprojekt-zum-erfolgreichen-social-business-in-einem-jahr/#day03" target="_blank">&#8220;Was hab ich?&#8221;, 3.5., 11:45, Stage 7</a></strong><br />
<a href="http://re-publica.de/12/person/ansgar-jonietz/" target="_blank">Ansgar Joniez</a> stellte in einer halben Stunde sein Projekt <a href="https://washabich.de/" target="_blank">washabich.de</a> vor. Dort kann man seinen vor Fremdworten strotzenden medizinischen Befund hochladen und bekommt den dann von qualifizierten Medizinstudenten übersetzt. Das ganze mit Non-Profit-Ansatz und ehrenamtlichen Beratern klang sehr sympathisch und wird auch von einigen Ärztevereinigungen und anderen Beratungsstellen unterstützt. Das einzige Problem ist momentan nur der große Andrang, weshalb sie immer mal wieder die Pforten dicht machen müssen.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/social-tv-trends-and-visions/#day03" target="_blank">Social TV &#8211; Trends and Visions, 3.5., 12:30, Stage 4</a></strong><br />
Da <a href="http://re-publica.de/12/person/karina-fissguss/" target="_blank">Karina Fisguss</a> leider ausfiel bestritt <a href="http://re-publica.de/12/person/uwe-schnepf/" target="_blank">Uwe Schnepf</a> von <a href="http://www.nacamar.de/" target="_blank">nacamar</a> die Veranstaltung alleine. Das ganze war dann auch mehr eine, teilweise ganz nette, Firmenpräsentation anhand eines <a href="http://re-publica.de/12/person/uwe-schnepf/" target="_blank">Pilotprojektes</a>, welches nacamar momentan mit dem Pay-TV-Sender <a href="http://www.kinowelt.tv/" target="_blank">kinowelt.tv</a> durchführt. Im Endeffekt ist das ein bunterer Videotext, bei dem die Interaktivtät darin besteht seinen Freunden über Facebook und Twitter mitzuteilen, was man gerade anschaut. Über inhaltliche Ansätze, wie man TV parallel begleiten kann und den viel besprochenen <a href="http://t3n.de/news/fernsehen-wandel-367216/" target="_blank">Second Screen</a> wurde leider kaum geredet.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/uebermorgen-tv/#day03" target="_blank">Uebermogen.tv &#8211; Neues aus der Zukunft, 3.5., 13:45, Stage 2</a></strong><br />
Mario Sixtus zeigte einen seiner kleinen Filmchen aus der ziemlich gut gemachten uebermorgen.tv &#8211; Reihe zum Thema Reputationsökonomie.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/O6dX-Xqp1L0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Danach wurde auf einem gut besetzen Panel mit <a href="http://www.mercedes-bunz.de/" target="_blank">Mercedes Bunz</a>, <a href="http://christophkappes.de/" target="_blank">Christoph Kappes</a> und <a href="http://www.plomlompom.de/" target="_blank">Christian Heller</a> über Netzkarma, Netzreputation, <a href="http://klout.com/home" target="_blank">Klout</a> und Chancen und Gefahren gesprochen. Das war bestimmt gut, aber ich musste den total überfüllten Saal leider verlassen und den Akku (iPhone und meinen) aufladen.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/quantified-self-die-technologische-entdeckung-des-individuums/#day03" target="_blank">Quantified Self &#8211; Die technologische Entdeckung des Individuums, 3.5., 15:00, Stage 7</a></strong><br />
Über die ganze Bodytrackingbewegung hatte ich schon mal was auf<a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,778467,00.html" target="_blank"> SpOn gelesen</a>. <a href="http://igrowdigital.com/de/" target="_blank">Florian Schumacher</a> gab einen kurzen, natürlich total unkritischen, spannenden Einblick in die internationale und <a href="http://qsdeutschland.de/" target="_blank">deutsche Quantified-Self-Szene</a>. Grundsätzlich geht es darum Daten seines Körpers zu erfassen und auszuwerten. Entweder nur für sich alleine oder in der Community. Kritikansätze gibt&#8217;s da viele: Was passiert mit den Daten über Schlafverhalte oder Blutzuckerwerte, die man auf den Server eines fremden Anbieters überträgt? Ist Anonymität gewährleistet? Was ist, wenn meine Krankenkasse Zugriff auf die Daten bekommt? Und außerdem ist diese ganze neoliberale Selbsoptimierungsscheisse doch eh total unsympathisch.</p>
<p>Andererseits: Ohne meine <a href="http://itunes.apple.com/de/app/runmeter-gps-fur-laufen-radfahren/id326498704?mt=8" target="_blank">Tracking-App</a> beim Joggen wäre ich wahrscheinlich noch weniger motiviert rauszugehen. Und für den diesjährigen <a href="http://www.haarathon.de/" target="_blank">Haarathon</a>  werde ich tatsächlich versuchen mit <a href="https://twitter.com/#!/lermann" target="_blank">@lermann</a> über  <a href="http://runkeeper.com" target="_blank">runkeeper.com</a> eine einigermaßen sinnvolle Vorbereitung hinzubekommen. Und wenn Florian Schumacher von dem <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Messfuehler-unter-der-Matratze-1378071.html" target="_blank">Hersteller einer Schlafmatte</a> erzählt, der damit jetzt schon die weltgrößte Schlafverhaltensdatenbank aufgebaut hat, könnte das für die Forschung ziemlich von Nutzen sein.</p>
<p>Die Pro und Contras wurden höchstwahrscheinlich in dieser <a href="http://re-publica.de/12/panel/die-totale-selbstkontrolle-als-wunsch-und-nicht-bedrohung/#day03" target="_blank">Folgeveranstaltungen</a> diskutiert, an der ich leider nicht teilnehmen konnte, weil:</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/blogger-im-gesprach/#day03" target="_blank">Blogger im Gespräch, 3.5., 16:15, Stage 2</a></strong><br />
<a href="http://philipbanse.de/wp/" target="_blank">Philip Banse</a>, dessen Podcast <a href="http://medienradio.org/mr/" target="_blank">medienradio</a> ich nur wärmstens empfehlen kann, interviewte vier Blogger, jeweils 15 Minuten. Und das tat er sehr gut.  Überragend in Erinnerung bleiben wird <a href="http://sozialhelden.de/" target="_blank">Sozialheld</a> und Erfinder der <a href="http://wheelmap.org/" target="_blank">wheelmap</a>, <a href="http://raul.de/" target="_blank">Raul Krauthausen</a>. Extrem charmant, klug und witzig machte er auf die Probleme von Behinderten im Alltag aufmerksam und gab neue Denkanstöße. Es gibt gibt nämlich nur Rollstuhlfahrer und Noch-nicht-Rollstuhlfahrer. Mir war auch nicht klar, wie wichtig integrative Bildungseinrichtungen sind. Denn nur wenn Rollstuhlfahrer (wahlweise andere Behinderung einsetzen) und Noch-nicht-Rollstuhlfahrer  zusammen lernen und aufwachsen kann sich deren beidseitiges Verhältnis normalisieren und Vorurteile und v.a. Unsicherheiten werden abgebaut. Mit in Sonderschulen weggesperrten Behinderten, die in der Öffentlichkeit nicht auftauchen klappt das nicht. Das ist eigentlich alles ziemlich logisch und simpel, aber die Gesellschaft handelt nicht danach.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/rotfunk-schwarzfunk-bose-medien/#day03" target="_blank">Rotfunk! Schwarzfunk! Böse Medien, 3.5., 17:30, Stage 4</a></strong><br />
<a href="http://www.gefuehlskonserve.de/" target="_blank">Deef Pirmasens</a> von <a href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/index.html" target="_blank">queer</a> und Simone Stoffers von <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/index.html" target="_blank">extra3</a> plauderten ein bisschen aus dem Nähkästchen, wie das Feedback auf ihre Sendungen im Netz so ist und warum und wie sie ein bestimmtes Thema aufbereiten. Unterhaltsam.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/trollen-oder-getrollt-werden-das-ist-hier-die-frage/#day03" target="_blank">Trollen oder getrollt werden &#8211; Das ist hier die Frage, 3.5., 19:00, Stage 2</a></strong><br />
Keine Ahnung was das sollte. Ziel könnte gewesen sein, den ganzen Saal bis zum Ende leerzutrollen. Bei uns hat&#8217;s nach 3 Minuten funktioniert und dann zum Glück rüber zum:</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/webvideopreis-fail-award/#day03" target="_blank">Webvideopreis Fail-Award, 3.5., 19:00, Stage 1</a></strong><br />
Nominiert für die Goldene Sellerie waren:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/rjv-wyN-jK8?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/5vla6Ld_yzY?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/VM36TAo6i5o?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/5xBSrqpiiCk?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>BMW hat gewonnen.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/royal-revue-iii-das-grose-finale/#day03" target="_blank">Royal Revue III &#8211; Das große Finale, 3.5., 20:00, Stage 2</a></strong><br />
Da <a href="https://twitter.com/#!/nilzenburger" target="_blank">@nilzenburger</a> und <a href="https://twitter.com/#!/hermsfarm" target="_blank">@hermsfarm</a> zum letzten mal auftraten, wollte ich mir das nicht entgehen lassen.  Die erste halbe Stunde Powerpointpräsentation war tatsächlich meistens lustig. Das anschließende Bingo zog sich dann doch etwas zäh über eine Stunde. So konnte man zwischendurch aber gut das restliche Internet abchecken und auf Twitter lesen, dass die parallel stattfindende <a href="http://re-publica.de/12/panel/poetry-spam/#day03" target="_blank">Poetry-Spam-Lesung</a> wahnsinnig lustig war.</p>
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		<title>re:publica 2012: Die Vorträge &#8211; Tag 1</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 19:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 2. &#8211; 5. Mai fand dieses Jahr zum sechsten mal die re:publica in Berlin statt. Zusammen mit @karummms und @onyildi durfte ich dieses Jahr in offiziell dienstlicher Mission teilnehmen. Und, das schon mal vorweg: wir sind Mittwoch Morgen nicht umsonst um kurz nach 4 Uhr aufgestanden. Auf insgesamt acht Bühnen fanden im Lauf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 2. &#8211; 5. Mai fand dieses Jahr zum sechsten mal die <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica</a> in Berlin statt. Zusammen mit <a href="https://twitter.com/#!/karummms" target="_blank">@karummms</a> und <a href="https://twitter.com/#!/onyildi" target="_blank">@onyildi</a> durfte ich dieses Jahr in offiziell dienstlicher Mission teilnehmen. Und, das schon mal vorweg: wir sind Mittwoch Morgen nicht umsonst um kurz nach 4 Uhr aufgestanden.</p>
<p>Auf insgesamt <a href="http://re-publica.de/12/track/republica-2/" target="_blank">acht Bühnen</a> fanden im Lauf der drei Tage gefühlte 1000 Veranstaltungen statt. Die Sessions waren dabei in so viele <a href="http://re-publica.de/12/track/republica-2/" target="_blank">Themen-Tracks</a> aufgeteilt, das selbst Mitveranstalter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Beckedahl" target="_blank">Markus Beckedahl</a> bei der Eröffnungsrede nicht mehr alle einfielen.</p>
<p>V.a. zu meiner eigenen Erinnerung wollte ich hier zu jedem Vortrag kurz ein bisschen was schreiben und merke gerade nach einer Stunde tippen, dass ich mal eben so den ersten Tag schaffe. Deshalb teil ich die Zusammenfassungen einfach in drei Postings auf. Schlau, ich weiß.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/from-slacktivism-to-real-commitment/#day02" target="_blank">From Slacktivism to real Comittment</a></strong>, 2.5., 11:30, Stage 4<br />
In einer halben Stunde skizzierte der <a href="http://www.wwf.de/" target="_blank">WWF</a> (Die mit dem Panda, nicht dem Undertaker) eine Kampagne, mit der er in Brasilien ein umstrittenes Gesetz zur Nutzung des Regenwaldes verhindern wollte. Das vorweggenommene Fazit: &#8220;<em>Wir haben alles richtig gemacht, und trotzdem verloren</em>&#8221; war natürlich Quatsch und wurde von den Referenten am Ende des Vortrags auch selbst widerlegt. Man habe neben allen Newsletter/Facebook/Echtwelt-Kampagnen nämlich versäumt an den richtigen Stellen vor Ort Druck zu machen, sprich lokale Eigenheiten zu wenig beachtet und z.B. nicht gezielt brasilianische Bürger in ihrer Funktion als Verbraucher angesprochen. Als kurzer Einblick in die professionelle Kampagnenarbeit einer NGO ganz interessant.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/culture-tools-for-a-planet-fixers-collective/#day02" target="_blank">Getting broke, broken and forked for the planet</a></strong>, 2.5., 12:15, Stage 1<br />
Britta Riley hatte vor ein paar Jahren in ihrem kleinen New Yorker Appartement die Idee ihren fehlenden Balkon mit einem selbstgebauten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hydroponics" target="_blank">hydroponischen System</a> auszugleichen und ihr eigenes Gemüse anzubauen. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hydroponics" target="_blank">Hydroponie</a> ist die Technik mit der auch die bösen Menschen, die wir u.a. aus <em><a href="http://www.we-feed-the-world.at/film.htm" target="_blank">We feed the World</a></em> kennen, z.B. im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/We_Feed_the_World#Handlung" target="_blank">spanischen Almeria unter zusätzlicher Ausbeutung afrikanischer Wanderarbeiter</a>, Tomaten großflächig auf reinem Nährboden ohne jegliche natürliche Erde anpflanzen.</p>
<p>Britta Riley würde natürlich niemals Menschen ausbeuten. Dazu ist sie viel zu nett. Grob gesagt besteht ihr System aus ein paar alten PET-Flaschen, die mit Schläuchen verbunden werden und von einer Aquariumpumpe mit Nährstoffen versorgt werden. Ihren ersten Prototyp stellte sie ins Netz, dreht ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PkCuPrsPn_I" target="_blank">nettes Video</a> dazu und hatte schon bald eine weltweite Gemeinde um sich geschart, die das Prinzip gemeinsam in die unterschiedlichsten Richtungen weiterentwickelten. 2011 holte sich Britta Riley über <a href="http://www.kickstarter.com/projects/windowfarms/learn-to-grow-and-share-with-new-windowfarms" target="_blank">kickstarter.com</a> dann Geld und bietet seither auch ein <a href="http://www.windowfarms.org/kits-all-new" target="_blank">Modell für bastelfaule Menschen mit zwei linken Händen an</a>.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/PkCuPrsPn_I?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Spannend daran fand ich zum einen die Idee der Fensterfarmen selbst. Ist sie doch neben <a href="http://www.guerrillagardening.org/" target="_blank">Guerilla Gardening</a>, <a href="http://www.verticalgardenpatrickblanc.com/" target="_blank">Vertical Gardening</a> und dem klassischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleingarten" target="_blank">Schreber-Gardening</a> ein weiterer Baustein im Themenbereich lebenswertere Stadt (auf mein Thesenpapier zur autofreien Innenstadt könnt ihr euch jetzt schon freuen).</p>
<p>Zum anderen war äußerst interessant, wie Britta die Entwicklung ihrer <a href="http://our.windowfarms.org/" target="_blank">Community</a> beschrieb. Die Idee verbreitete sich zunächst nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Als wichtigsten Motor der Community nannte sie den schnöden, einfachen <em>Fail</em>. Erst als ihre User Bilder ihrer ersten eigenen, anfangs missglückten, Fensterfarmen online stellten, entstand Kommunikation zwischen den Nutzern, die sich gegenseitig halfen. <em>Fail, Share, Build!<br />
</em>Ihre weiteren Tipps für eine funktionierende Online-Community waren nicht so wahnsinnig überraschend, können aber schon mal (von mir mehr schlecht als recht übersetzt) aufgeschrieben werden, damit man immer mal wieder dran denkt: <em>Selbst ausprobieren, Selbst testen, Vorschläge machen, biete Support, Anforderungen akzeptieren, immer nur eine Änderung, Wege zum Teilen bieten, Anpassungen ermöglichen, Antworten geben.</em></p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/about-me-die-digitale-fassade/#day02" target="_blank">About me &#8211; Die digitale Fassade, 2.5., 14:00, Stage 3</a></strong><br />
<a href="Kixka Nebraska" target="_blank"> Kixka Nebraska</a> hat einen dieser Beruf, bei denen meine Mutter (und deine Mutter) wahrscheinlich nur mit dem Kopf schütteln. Sie nennt sich <a href="http://www.profilagentin.com/" target="_blank">Profilagentin</a>. Und ich muss zugeben, dass ich zunächst auch eher skeptisch, in Erwartung einer guten Ladung heißer Luft, in den Vortrag  gegangen bin. Das legte sich dann aber schnell. Denn zum einen war Kixka dermaßen auf sehr sympathische Art nervös, dass man ihre gerne zugerufen hätte: Atmen! Und zum anderen erzählte sie ganz schlaue Sachen zu Netzidentität vs. Reallife-Identität.</p>
<p>Kernthese: Zwei komplett unterschiedliche Identitäten zu pflegen ist eine Riesenmenge Stress. Stress mag niemand gern. Deshalb sind die Menschen im Netz in der Mehrzahl genau so, wie sie auch im echten Leben sind. O.K. da hätte man auch selbst drauf kommen können, aber Kixka unterlegt dass dann schön mit ein paar Studien und Grafiken, dass man damit zumindest durch die nächste Stammtischdiskussion um Netzanonymität kommt.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/wozu-noch-verlage/#day02" target="_blank">Selfpublishing, 2.5., 14:45, Stage 2<br />
</a></strong>Moderiert von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Haeusler" target="_blank">Johnny Haeusler</a> redeten einige Vertreter aus dem Buchbereich über die Möglichkeiten, die neue Selfpublishing-Plattformen wie <a href="https://kdp.amazon.com/self-publishing/signin?ie=UTF8&amp;language=de_DE" target="_blank">Kindle Direct Publishing von amazon</a> oder der <a href="http://www.apple.com/ibooks-author/" target="_blank">iBookstore von Apple</a> unabhängigen E-Book-Autoren bieten, die ohne Verlag im Rücken veröffentlichen wollen. Die Journalistin <a href="http://re-publica.de/12/person/ulrike-langer/" target="_blank">Ulrike Langer</a> hat unter hoher Selbstausbeutung mit weiteren Kollegen das journalistische Fachbuch <em><a href="http://medialdigital.de/2011/01/22/universalcode-das-journalismusbuch-jetzt-schon-vorbestellen/" target="_blank">Universalcode</a></em> auf die Beine gestellt. <a href="http://re-publica.de/12/person/nicole-sowade/" target="_blank">Nicole Sowade</a> promotet ihren Roman <a href="http://www.nicolesowade.de/aktuell.html" target="_blank">Miss Januar</a> wo es nur geht in Eigenregie. Reich werden beide damit nicht. Und zusätzlich kümmern müssen sie sich auch noch um Covergestaltung, PR und Lektorat. Fazit: Ohne Herzblut geht in diesem Bereich momentan wenig.</p>
<p>Sehr empfehlen möchte ich zu diesem Thema auch noch den <a href="http://medienradio.org/mr/mr057-ebooks-im-selbstverlag/" target="_blank">medienradio &#8211; Podcast</a> in dem Philip Banse (der später hier auch noch gelobt werden soll) <a href="http://jonaswinner.com/" target="_blank">Jonas Winner</a> interviewt. Einen Selbstverleger, der es tatsächlich geschafft hat sich mit seiner mehrteiligen Thrillerreihe <em><a href="http://www.amazon.de/Jonas-Winner/e/B005JR3YZW/ref=ntt_athr_dp_pel_1" target="_blank">Berlin Gothic</a></em> in den Amazon-Charts festzusetzen und damit einigermaßen Geld verdient.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/innovationslabore-des-journalismus-der-funke-springt-uber/#day02" target="_blank">Innovationslabore des Journalismus &#8211; Der Funke springt übe, 2.5., 16:00, Stage 4</a></strong><br />
Schnell huschte Ulrike Langer von Bühne 2 zu Bühne 4 um mit drei Kollegen eine Umfrage vorzustellen, die sie unter deutschen Verlegern zum Thema Internet und Journalismus geführt hatte, kurz ihr neues Portal <a href="http://www.vocer.org/de/" target="_blank">vocer.de</a> vorzustellen und, zumindest laut Sessionbeschreibung, danach aufzuzeigen, wo es hingehen könnte. Wir wissen jetzt, dass die deutschen Verleger das Internet nicht mehr als Feind ansehen, dass die USA mal wieder voraus sind und das man ja mal was mit Datenjournalismus, Nischen, Community, Crowdfunding und lokalem Newsroom machen könnte. Irgendwie. Vom Publikum mehrfach darauf angesprochen, dass diese Themen ja schon seit 3-4 Jahren diskutiert werden und da wenig Neues dabei sei wusste man dann auch nicht recht weiter und dann war die Zeit auch schon um.</p>
<p>Ich bin mal gespannt, was die Verleger mit ihrem  jetzt lieb gewonnenen Internet neben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f%C3%BCr_Presseverleger" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a>, <a href="http://www.ard.de/intern/presseservice/-/id=8058/nid=8058/did=1878128/tuxb16/index.html" target="_blank">Content-Allianz</a> und <a href="http://www.tagesschau.de/inland/appstreit102.html" target="_blank">Streitereien um die Tageschau-App</a> sonst noch für innovative Geschäftsmodelle entwickeln.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/rockstars-und-mimosen-wie-die-deutsche-blogosphare-veramerikanisiert-wird/#day02" target="_blank">Rockstars und Mimosen &#8211; Wie die deutsche Blogosphäre veramerikanisiert wird, 2.5., 18:45, Stage 2</a></strong><br />
Sascha Pallenberg, der Typ, der in Hongkong wohnt und die ganzen coolen Netbooks auf seinem <a href="http://www.netbooknews.de/" target="_blank">Blog</a> testet erzählte, warum die deutsche Blogosphäre nichts auf die Reihe bekommt und die Amis mit ihren eingedeutschen Techcrunches und Huffington Posts bald den Markt (welchen Markt eigentlich) überrennen werden. Aufgrund von akuter Auspowerung und langweilender Belanglosigkeit verließ ich den Saal nach 10 Minuten. <a href="http://dasnuf.de/wunderbare-technikwelt/relevanz-und-firlefanz/" target="_blank">dasnuf hat sich aber zu einem Teilbereich viele gute Gedanken gemacht</a>.</p>
<p><strong><a href="http://re-publica.de/12/panel/uberraschungsvortrag/#day02" target="_blank">Überraschungsvortrag, 2.5., 19:45, Stage 1</a></strong><br />
Wenn Sascha Lobo zu einem Überraschungsthema spricht, kommt am Ende doch immer wieder das Internet raus. Und das macht er so gut wie keiner. Seine einstündige Ansprache war mit Abstand das Unterhaltsamste (Die Poetry Spam &#8211; Lesung am zweiten Tag hab ich leider versäumt), was die re:publica dieses Jahr zu bieten hatte. Furios schlägt er einmal rundum und sagt bei allem Klamauk immer wieder sehr schlaue Sachen, die mir jetzt alle gar nicht mehr einfallen und die ihr euch am Besten <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-bei-der-re-publica-a-831364.html" target="_blank">selbst anschaut</a>. Wichtigste Erkenntnis des Abends: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,827995,00.html" target="_blank">Bloggt wieder</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>10 Gründe, warum Twitter ein toller Ort ist</title>
		<link>http://www.bielinski.de/2012/03/10-grunde-warum-twitter-ein-toller-ort-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 19:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen hab ich mich ein bisschen geärgert. Bei einem E.A.V. &#8211; Konzert in der Volksbankmesse Balingen. Da sagt ihr jetzt bestimmt: Selber schuld. E.A.V. in Balingen. Das kann ja nix werden. Ich erklär&#8217;s euch: Mein allererstes Konzert war mit vierzehn Jahren: Die E.A.V. in der Stadthalle Heilbronn. Das hat mich damals sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen hab ich mich ein bisschen geärgert. Bei einem <em><a href="http://www.eav.at/" target="_blank">E.A.V.</a></em> &#8211; Konzert in der <a href="http://www.volksbankmesse.de/" target="_blank">Volksbankmesse Balingen</a>. Da sagt ihr jetzt bestimmt: Selber schuld. <em>E.A.V.</em> in Balingen. Das kann ja nix werden. Ich erklär&#8217;s euch:</p>
<p><span id="more-719"></span></p>
<p>Mein allererstes Konzert war mit vierzehn Jahren: Die<em> E.A.V.</em> in der Stadthalle Heilbronn. Das hat mich damals sehr begeistert und ich habe in den folgenden Jahren eigentlich nie aufgehört die Band zu mögen. Sie hat neben den bekannteren Albernheiten, die ihr alle aus der Hitparade kennt, wesentlich mehr zu bieten. <em>Sandlerkönig Eberhard</em>, <em>s&#8217;Muaterl</em>, <em>Wir marschieren</em>, <em>Morgen</em>. Um nur einige zu nennen. Musikalisch ging das Konzert dann auch ziemlich in Ordnung. Ein paar Medleys weniger vielleicht, von <em>Burli</em> bitte alle Strophen und ein paar ältere Klassiker zusätzlich. Aber alles gut soweit.</p>
<p>Weniger in Ordnung waren die Zwischenansagen von Sänger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Eberhartinger" target="_blank">Klaus Eberhartinger</a>. Nach jedem Song legte er erst mal eine zehnminütige Kabaretteinlage ein. Die besseren waren auf schlechtem Satiregipfelniveau. Und wer den Satiregipfel genauso hasst wie ich, kann sich vorstellen in welchem Bereich sich die schlechteren bewegten. Eine davon ging ungefähr so:</p>
<p>&#8220;<em>Internet! Und dann schreiben sie da alle in ihr Facebooktwitter, dass sie grad auf dem Scheißhaus sitzen und kacken. Schöne neue Welt</em>&#8220;.</p>
<p>Soll ihm dieser unterirdische, kulturpessimistische Nicht-Gag doch um die Ohren fliegen, denkt man. Der Rest der Messehalle Balingen denkt: Voll witzig und klopft sich auf die Schenkel. Unglaublich das man 2012 mit so billigem Social-Media-Bashing noch dermaßen punkten kann.</p>
<p>Aber ich bin ja kein Unmensch und deshalb gibt es jetzt hier für Klaus Eberhartinger und die <a href="http://www.volksbankmesse.de/" target="_blank">Volksbankmesse Balingen</a> meine <strong>10 Gründe, warum Twitter ein toller Ort ist</strong>:</p>
<ol>
<li><a href="https://twitter.com/#!/agitpopblog" target="_blank">@agitpopblog<br />
</a>Keine Ahnung wie er das zeitlich hinbekommt, aber bei ihm muss alles raus. Stand heute: 38.327 Tweets. Wrestling, Gaming, Politik, Trash-TV und FC-Bayern. Er hat zu allem was zu sagen. Meistens ist es schlau oder witzig. Oft beides. Manches ist mir zu nerdig und ich versteh&#8217;s nicht. Ich wünsche ihm, dass <a href="https://twitter.com/#!/agitpopblog/status/176044028599611392" target="_blank">die Sache mit seiner Gemahlin</a> bald nicht mehr so schlimm ist.</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/wimbauer" target="_blank">@wimbauer<br />
</a>Ein <a href="http://waldgaenger.wordpress.com/" target="_blank">antiquarischer Buchhändle</a>r, <a href="http://eisenhutverlag.wordpress.com/" target="_blank">Verlagsgründer</a>, <a href="http://www.umblaetterer.de/2010/12/03/verrat-an-ernst-juenger/" target="_blank">Ernst Jünger-Experte</a>. Jeden Abend <a href="https://twitter.com/#!/wimbauer/status/179272600638324736" target="_blank">kocht er</a> (Natürlich Bio!) und <a href="https://twitter.com/#!/wimbauer/status/179313459215859712" target="_blank">trinkt Wein</a> (Wein!nach!ten!). Oft <a href="https://twitter.com/#!/wimbauer/status/179342078222938112" target="_blank">duscht</a> er auch und <a href="https://twitter.com/#!/wimbauer/status/173885565643653120" target="_blank">hört am liebsten doomigen Düster-Metal</a>.</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/hipcheck" target="_blank">@hipcheck<br />
</a>Er hat jede Twitter-App, die es im App-Store gibt getestet. Er hat überhaupt jede App, die es im App-Store gibt getestet. Er stellt sich den Wecker auf 4 Uhr, weil dann die Apple-Server nicht mehr überlastet sind und er das iPad3 vorbestellen will. Er lässt sich aus den U.S.A. extra das <a href="https://twitter.com/#!/Hipcheck/statuses/140100770036064256" target="_blank">Jawbone-Armband mitbringen um als erster in Deutschland seine Schritte zu zählen</a>. Wenn Tim Cook bei der nächsten Keynote Luft in Flaschen ankündigt: Er stellt sich den Wecker auf 4 Uhr um das vorzubestellen.</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/heibie/sport" target="_blank">Meine Sport-Timeline<br />
</a>Seit Anfang des Jahres bin ich ja wieder Fußball-Fan. <a href="https://twitter.com/#!/heibie/status/160340830211678208" target="_blank">FC-Bayern, um genau zu sein</a>. Um in die Thematik wieder einzusteigen ist es äußerst hilfreich auf entsprechendes Expertenwissen zurückzugreifen. Meine Sport-Timeline hat das. Die weiß alles. Und natürlich alles besser. Langweilige Fußballspiele werden ganz schnell unterhaltsam, wenn man nebenher liest, was u.a. <a href="https://twitter.com/#!/helmi" target="_blank">@helmi</a>, <a href="https://twitter.com/#!/dogfood" target="_blank">@dogfood</a> oder <a href="https://twitter.com/#!/GNetzer" target="_blank">@GNetzer</a> schreiben.</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/search/%23tatort" target="_blank">Die #tatort-Timeline<br />
</a>Ähnlich wie beim Fußballschauen, kann man auch andere Fernsehsendungen durch gezielte Twitter-Nutzung im Unterhaltungswert deutlich veredeln. Sonntagabend empfiehlt sich eine gezielte Suche nach dem Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23tatort" target="_blank">#tatort</a>. An anderen Tagen z.B.: <a href="https://twitter.com/#!/search/%23sdr" target="_blank">#sdr</a> (Schlag den Raab), <a href="https://twitter.com/#!/search/%23bvsc" target="_blank">#bvsc</a> (Bundesvision Song Contest) oder <a href="https://twitter.com/#!/search/%23bsf" target="_blank">#bsf</a> (Bauer sucht Frau).</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/dasnuf" target="_blank">@dasnuf<br />
</a>Das Nuf wohnt in Berlin und hat drei Kinder. Außerdem hat sie ein Blog, <em><a href="http://dasnuf.de/" target="_blank">Das Nuf Advanced</a>. </em>Was das Nuf gut kann ist: Wahnsinnig lustig und unterhaltsam über ihren Alltag (nicht nur mit Kindern) schreiben. Sie dichtet dabei bestimmt so einiges dazu, aber immer an den richtigen Stellen.</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/heibie/muenchen" target="_blank">Meine München-Timeline<br />
</a>Ich lebe in der schönsten Stadt des Landes. Wenn ich das mal kurz bestätigt haben will, schau ich in meine <a href="https://twitter.com/#!/heibie/muenchen" target="_blank">München-Timeline</a>.</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/Becker_Boris" target="_blank">@Becker_Boris<br />
</a>Es ist wie früher. Er stammelt halt was vor sich hin. Z.B. &#8220;<a href="https://twitter.com/#!/Becker_Boris/status/174916133265211392" target="_blank">Vorher gibts 1Pressetalk ueber laureus und unser projekt hier in Bremen,Kicking Girls&#8230;</a>.&#8221;. Und manchmal entsteht so ein großartiges Kommunikationsmissverständniss, wie sein Twitter-Interview mit der <a href="https://twitter.com/#!/sportbild" target="_blank">@sportbild</a> (welches <a href="https://twitter.com/#!/hipcheck" target="_blank">@hipcheck</a> freundlicherweise <a href="http://hipcheck.tumblr.com/post/17723357687" target="_blank">hier noch mal zusammenkuratiert hat</a>)</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/EinAugenschmaus" target="_blank">@EinAugneschmaus<br />
</a>Jule ist gehörlose Lippenleserin. Bei großen Fußballereignissen twittert sie parallel zum Spiel ihren <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2012/03/der-ableseservice-bei-der-em.html" target="_blank">Ableseservice</a>. Alles was man über die Stadionmikrofone nicht mitbekommt, versucht sie den Akteuren von den Lippen abzulesen. Außerdem klopft sie Fernsehsendern gerne und zu Recht auf die Finger, wenn diese mit ihren Untertiteln schludern oder irgendwo anders Barrierefreiheit mit Füßen getreten wird. Sympathischerere und kompetenterere Lobbyarbeit für die Interessen von Gehörlosen gibt es nicht.</li>
<li><a href="https://twitter.com/#!/wpmuorg/wordpress" target="_blank">Meine WordPress-Liste</a><br />
Weil ich mich sowohl privat, als auch beruflich u.a. mit WordPress beschäftigen darf, kommt mir <a href="https://twitter.com/#!/wpmuorg/wordpress" target="_blank">diese Twitterliste</a> mit WordPress relevanten Quellen sehr gelegen.</li>
</ol>
<p>Das ist natürlich eine rein subjektive und allein dem Augenblick geschuldete Liste. Und morgen sieht sie vielleicht schon wieder anders aus. Aber ich denke sie veranschaulicht ganz gut, wie vielfältig Twitter ist und wie vielfältig man es nutzen kann.</p>
<p>Jetzt geh&#8217; ich aber erst mal auf&#8217;s Scheißhaus.</p>
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		<title>Media Monday #35</title>
		<link>http://www.bielinski.de/2012/02/media-monday-35/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 09:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfreulicherweise ohne Oscar. 1. Der beste Film mit Jake Gyllenhaal ist für mich Brokeback Mountain. 2. Jon Favreau hat mit Iron Man seine beste Regiearbeit abgelegt, weil sein Repertoire bisher nichts besseres hergibt und der eine ganz unterhaltsame Comicverfilmung ist. 3. Der beste Film mit Emma Stone ist für mich Zombieland. Den hab ich zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfreulicherweise <a href="http://medienjournal-blog.de/2012/02/media-monday-35/" target="_blank">ohne Oscar</a>.</p>
<p><span id="more-713"></span></p>
<p>1. Der beste Film mit Jake Gyllenhaal ist für mich <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0388795/" target="_blank">Brokeback Mountain</a></strong>.</p>
<p>2. Jon Favreau hat mit <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0371746/" target="_blank">Iron Man</a></strong> seine beste Regiearbeit abgelegt, weil<strong> sein Repertoire bisher nichts besseres hergibt und der eine ganz unterhaltsame Comicverfilmung ist.</strong></p>
<p>3. Der beste Film mit Emma Stone ist für mich <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1156398/" target="_blank">Zombieland</a>. Den hab ich zwar noch nicht gesehen, aber der scheint mir in ihrer Liste der <a href="http://www.imdb.com/name/nm1297015/" target="_blank">unsäglichen Romcoms</a> der herausstechenste zu sein</strong></p>
<p>4. Während die meisten von <strong>Sushi</strong> ganz begeistert waren oder er sich generell großer Beliebtheit erfreut, konnte ich dem rein gar nichts abgewinnen, weil <strong>ich mag diesen rohen Fisch einfach nicht.</strong></p>
<p>5. In der Hoffnung, dass auch einige Leseratten in der Runde vertreten sind: Fröne ich einmal nicht dem Filmkonsum, lese ich furchtbar gerne Bücher von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Suarez" target="_blank">Daniel Suarez</a>, weil die wahnsinnig gut sind. Wobei ich bisher <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Daemon_(novel)" target="_blank">Daemon</a></em> ganz gelesen und momentan mitten in der Fortsetzung <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Freedom_(Suarez_novel)#Freedom.E2.84.A2" target="_blank">Darknet (Freedom)</a></em> stecke. Das ist SciFi, die eigentlich gar keine SciFi mehr ist, weil man sich das schon ziemlich gut so vorstellen kann, wie es da beschrieben wird.</strong></p>
<p>6. Es gibt populäre Beispiele für Fantasy-Adaptionen, sei es im Serien-Segment<em><strong>Game of Thrones</strong></em> oder auf großer Leinwand <em><strong>Der Herr der Ringe</strong></em>. Wie steht ihr generell zu dem Genre und als Bonusfrage: Gibt es eine (Fantasy-)Buchreihe, zu der ihr euch ebenfalls eine Adaption (und wenn ja, in welcher Form) wünschen würdet?<br />
<strong>Da ich ja grundsätzlich kein Genre ablehnen, mag ich das natürlich auch. <em>Game of Thrones</em> und <em>LotR</em> sind da aktuellere Highlights. Ich mag aber auch ältere Sachen, wie <em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0082198/" target="_blank">Conan</a></em>, <em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0096446/" target="_blank">Willow</a></em> oder <em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0093779/" target="_blank">Die Braut des Prinzen</a></em>. Um nur einige zu nennen.</strong></p>
<p>7. Mein zuletzt gesehener Film war <strong><em>Tatort &#8211; Der traurige König</em></strong> und der war <strong>sehr gut, weil Münchner Tatorte selten schlecht sind und weil die Geschichte gut war, die Schauspieler überzeugend und das ganze bei mir um&#8217;s Eck gedreht wurde.</strong></p>
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		<title>Media Monday #34</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 09:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Media Monday #34. Heute erst am Aschermittwoch. 1. Der beste Film mit Willem Dafoe ist für mich Mississippi Burning . 2. Tim Burton hat mit Ed Wood seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film so gut besetzt ist. Und es wäre so einfach gewesen sich über Ed Wood lustig zu machen. Tim Burton macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://medienjournal-blog.de/2012/02/media-monday-34/" target="_blank">Media Monday #34</a>. Heute erst am Aschermittwoch.</p>
<p><span id="more-709"></span></p>
<p>1. Der beste Film mit Willem Dafoe ist für mich <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0095647/" target="_blank">Mississippi Burning</a></strong> .</p>
<p>2. Tim Burton hat mit <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0109707/" target="_blank">Ed Wood</a></strong> seine beste Regiearbeit abgelegt, weil <strong>der Film so gut besetzt ist. Und es wäre so einfach gewesen sich über Ed Wood lustig zu machen. Tim Burton macht daraus aber eine liebevolle, tragikomische Hommage, die unterhält.</strong></p>
<p>3. Der beste Film mit Helena Bonham Carter ist für mich <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0137523/" target="_blank">Fight Club</a></strong>.</p>
<p>4. Der schlechteste Film, den ich in den letzten vier Wochen gesehen habe: <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0409847/" target="_blank">Cowboys &amp; Aliens</a></strong>.</p>
<p>5. Mit Filmen vom Regisseur <strong><del>__________</del></strong> kann ich überhaupt nichts anfangen, weil<strong> ich mir grundsätzlich erst mal alles anschauen kann. Auch Sachen von Uwe Boll. </strong></p>
<p>6. Science-Fiction als Genre in all seinen Ausprägungen <strong>mag ich</strong>. <strong>Alles. Von <a href="http://www.imdb.com/title/tt0092455/" target="_blank">TNG</a> über trashige Z-Ware hin zu anspruchsvollen Sachen wie <a href="http://www.imdb.com/title/tt0062622/" target="_blank">2001</a> oder <a href="http://www.imdb.com/title/tt0119177/" target="_blank">Gattaca</a>.</strong></p>
<p>7. Mein zuletzt gesehener Film war <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0409847/" target="_blank">Cowboys &amp; Aliens</a> </strong>und der war <strong>nicht so gut</strong>, weil <strong>der sich viel zu ernst genommen hat. Ich mein: nix gegen trashige Crossover-Konzepte, Wikinger und Werwölfe, Hausfrauen und Zombies. Alles ok. Aber sowas funktioniert doch nicht mit einem A-Budget und ohne die nötige Ironie.</strong></p>
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		<title>Media Monday #33</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 16:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[Media Monday #33. Los geht&#8217;s. 1. Der beste Film mit Sam Rockwell ist für mich Iron Man 2 . Aber das sag ich nur, weil das einer der wenigen Filme ist, die ich mit ihm gesehen habe. Hätte ich beispielsweise den noch auf meinem Festplattenrekorder wartenden Moon gesehen würde ich bestimmt diesen nennen. 2. Lars [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienjournal-blog.de/2012/02/media-monday-33/" target="_blank">Media Monday #33</a>. Los geht&#8217;s.</p>
<p><span id="more-707"></span></p>
<p>1. Der beste Film mit Sam Rockwell ist für mich <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1228705/" target="_blank">Iron Man 2</a> . Aber das sag ich nur, weil das einer der wenigen Filme ist, die ich mit ihm gesehen habe. Hätte ich beispielsweise den noch auf meinem Festplattenrekorder wartenden <a href="http://www.imdb.com/title/tt1182345/" target="_blank">Moon</a> gesehen würde ich bestimmt diesen nennen.</strong></p>
<p>2. Lars von Trier hat mit <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0108906/" target="_blank">Geister</a> (Kingdom)</strong> seine beste Regiearbeit abgelegt, weil <strong>ich die Serie gesehen hab und die sehr stimmungsvoll fand. Außerdem hab ich mir von seinem restlichen depressiven Kinooutput noch nichts angeschaut. Den damaligen Trailer zu <a href="http://www.imdb.com/title/tt0115751/" target="_blank">Breaking the Waves</a> fand ich aber ziemlich gut, weil da Child in Time von Deep Purple lief.</strong></p>
<p>3. Der beste Film mit Emma Roberts ist für mich <strong>keiner . Und <a href="http://www.imdb.com/name/nm0731075/" target="_blank">dieser Überblick</a> lässt mich auch vermuten, dass da so schnell keiner kommen wird.</strong></p>
<p>4. Welcher Film-Soundtrack oder Score hat euch am meisten oder nachhaltigsten begeistert?<br />
<strong>Da steht an erster Stelle der Soundtrack zu einem Film, den ich nie gesehen hab: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Judgment_Night_(soundtrack)" target="_blank">Judgment Night</a>. Das ist das beste Crossover &#8211; Album, das je veröffentlich wurde und hat selbst heute noch Bestand (hab ich grad ausprobiert). Danach kommt dann wahrscheinlich The Matrix. Der Film hat damals auf ziemlich vielen Ebenen geknallt, u.a. auch mit der heftigen musikalischen Untermalung.</strong></p>
<p>5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Greuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt?<br />
<strong>Nein, eigentlich nicht. Von der originellen RomCom bis hin zum indizierten Zombie-Film geht bei mir alles.</strong></p>
<p>6. Buddy-Komödien <strong>gibt es gute und schlechte . Gute sind z.B. die Lethal Weapon &#8211; Filme oder Shanghai Noon/Knights.</strong></p>
<p>7. Mein zuletzt gesehener Film war <strong>das Ende von Inception und da bin ich dann gleich wieder rausgegangen</strong>, weil <strong>ich den ja noch anschauen und mir nicht die Spannung verderben will.</strong></p>
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		<title>Media Monday 32</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 22:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[An jedem verdammten Montag. 1. Der beste Film mit Ray Liotta ist für mich Identity. Beim ersten mal schauen wahnsinnig spannend und ein für damalige Verhältnisse sehr überraschendes Ende. 2. Darren Aronofsky hat mit Requiem for a dream seine beste Regiearbeit abgelegt, weil: Wenn schon schlechte Laune, dann richtig . 3. Der beste Film mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An jedem verdammten <a href="http://medienjournal-blog.de/2012/02/media-monday-32/" target="_blank">Montag</a>.</p>
<p><span id="more-703"></span></p>
<p>1. Der beste Film mit Ray Liotta ist für mich <strong><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0309698/" target="_blank">Identity</a></em>. Beim ersten mal schauen wahnsinnig spannend und ein für damalige Verhältnisse sehr überraschendes Ende.</strong></p>
<p>2. Darren Aronofsky hat mit <em><strong>Requiem for a dream</strong></em> seine beste Regiearbeit abgelegt, weil: <strong>Wenn schon schlechte Laune, dann richtig .</strong></p>
<p>3. Der beste Film mit Michelle Monaghan ist für mich <em><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0373469/" target="_blank">Kiss Kiss Bang Bang</a></strong></em>.</p>
<p>4. Viel interessanter als die Helden der Geschichte sind oftmals die Bösewichter. Welches ist euer liebster Schurke, der den meisten Eindruck hinterlassen oder euch am besten gefallen hat?<br />
<strong>Ganz klar: Jack Nicholson in <em>Shining</em>! </strong></p>
<p>5. Filme schauen wir alle gerne, aber wie stuft ihr dies für euch ein? Ist es ein Hobby unter vielen, eine Leidenschaft, eine Passion oder etwas ganz anderes?<br />
<strong>Früher war das schon eine ziemliche Leidenschaft. Jetzt ist es das immer noch, aber weniger intensiv. </strong></p>
<p>6. Mein liebster Horrorfilm <strong><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0077402/" target="_blank">Dawn of the Dead (Zombie)</a></em> . Unerreicht.</strong></p>
<p>7. Mein zuletzt gesehener Film war <em><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1320253/" target="_blank">The Expendables</a></strong></em> und der war <strong>durchwachsen</strong> , weil <strong>man sich einerseits so wahnsinnig viel von der Besetzung erwartet und dann doch nur von einer mittelmäßigen Story und 1-2 guten Onelinern unterhalten wird. Aber davor hab ich <em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0993842/" target="_blank">Hanna</a></em> gesehen. Ein durchweg sehenswerter Action-Film mit Arty-Farty-Einlagen. und einer ziemlich guten Jungdarstellerin. Dazu wummert der Chemical Brothers Soundtrack als wär&#8217;s <em>Lola rennt 2</em>.</strong></p>
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		<title>Media Monday #31</title>
		<link>http://www.bielinski.de/2012/01/media-monday-31/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jeden Montag: Media Monday #31. 1. Der beste Film mit George Clooney ist für mich Three Kings, weil er mich ein bisschen an meinen Lieblingskriegsfilm aus den 70ern erinnert: Stoßtrupp Gold. 2. Woody Allen hat mit Match Point seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film so elegant ist. Aber ich muss gestehen, ich hab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeden Montag: <a href="http://medienjournal-blog.de/2012/01/media-monday-31/" target="_blank">Media Monday #31</a>.</p>
<p><span id="more-698"></span></p>
<p>1. Der beste Film mit George Clooney ist für mich <strong><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0120188/" target="_blank">Three Kings</a></em>, weil er mich ein bisschen an meinen Lieblingskriegsfilm aus den 70ern erinnert: <em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0065938/" target="_blank">Stoßtrupp Gold</a></em>.</strong></p>
<p>2. Woody Allen hat mit <strong>Match Point</strong> seine beste Regiearbeit abgelegt, weil <strong>der Film so elegant ist. Aber ich muss gestehen, ich hab bisher eher wenig Woody Allen Filme gesehen und kann über <em>Der Stadtneurotiker</em> oder andere Classics daher auch nicht urteilen.</strong></p>
<p>3. Der beste Film mit Michelle Williams ist für mich <strong>Shutter Island. Und Michelle Williams musste ich erst mal googeln.</strong></p>
<p>4. Zehn Werke wurden als beste Filme des Jahres nominiert. Welcher oder welche davon sind eure Favoriten?<br />
<strong>Ich komm ja nur auf <a href="http://oscar.go.com/nominees" target="_blank">neun Filme</a>.  Favorit: <em>The Artist</em>. Metafilmfilmfilm. Das mögen andere Filmkünstler und stimmen dann dafür ab.</strong></p>
<p>5. Zahlreiche Filme sind mit Nominierungen nahezu überhäuft worden. Welches der nominierten Werke habt ihr euch schon angesehen oder geplant zu begutachten, wenn sie in unsere Kinos kommen?<br />
<strong>Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jammernd wiederhole: &#8220;Ich komm ja nicht mehr so oft ins Kino&#8221; ™. Deshalb komme ich bei <a href="http://oscar.go.com/nominees" target="_blank">allen Nominierungen</a> (und ich hab die Liste extra ganz genau gecheckt) auf genau eine Nennung: <em>Harry Potter and the Deathly Hallows, Part 2</em>. </strong></p>
<p>6. Gibt es einen oder mehrere Filme, für die ihr euch mehr (oder auch weniger) Nominierungen erwartet hättet, sprich, inwieweit wurden eure Erwartungen vielleicht enttäuscht?<br />
<strong>Da ich ja &#8220;nicht mehr so oft ins Kino komme&#8221; ™ bauen sich da bei mir auch keine Erwartungen auf.  </strong></p>
<p>7. Mein zuletzt gesehener Film war <em><strong>Tatort: Schmuggler</strong></em> und der war schlecht , weil <strong>die Nebenhandlungen an den Haaren herbeigezogen waren, einige Nebenrollen grottigst besetzt waren und kein einziger Gag gezündet hat.</strong></p>
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