Link-O-Rama vom 12.11.2013 bis 15.11.2013

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Link-O-Rama vom 4.11.2013 bis 6.11.2013

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Link-O-Rama vom 2.11.2013

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Link-O-Rama vom 16.10.2013 bis 22.10.2013

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Mein Home Entertainment Setup – Teil 1

Seit ungefähr 15 Jahren bin ich auf der Suche nach der ultimativen Multimediamaschine, mit der ich fernsehen, alle Filmen schauen und meine gesamte Musiksammlung abspielen kann. Zumindest im erschwinglichen Consumerbereich hab ich so ein Gerät bisher nicht gefunden.

Was bisher geschah

Angefangen hab ich Ende der 90er damit meine jeweiligen Desktop-PCs/Laptop an den Fernseher anzuschließen. Das war wenig bedienungsfreundlich, weil man immer noch auf Maus und Tastatur angewiesen war. Danach stand einige Jahre lang ein Pinnacle Showcenter als Streamingbox neben dem TV. Bei dem musste aber auch entweder ein zusätzlicher Rechner als Streamingserver laufen (welcher extrem ressourcenhungrig und buggy war) oder man schloss eine USB-Platte voll mit Videos direkt an, so dass man zumindest einige Videoformate direkt abspielen konnte. Schön war das User-Interface da aber nicht, um neues Material auf die Platte zu packen musste man sie umstöpseln und das Hantieren mit der hässlich-klobigen Showcenter-Fernbedienung machte auch keinen Spaß.

Als Audioquelle war ein paar Jahre lang ein NOXON von Terratec im Küchenbetrieb. Der war für Internet-Radio ganz brauchbar wurde mittlerweile aber von einem alten iPod-Touch abgelöst auf dem die radio.de-App läuft.

Als bisher immer zwangsverkabelter Mieter hab ich ein paar Jahre lang einen der, damals rar gesäten, DVB-C-Rekorder von Topfield genutzt (ich glaube es war der 5200er). Der war für ein so teures Produkt extrem fehler -und absturzanfällig und bescherte mir mehrere Stunden im Topfield-Support-Forum.  Irgendwann dachte ich dann mal DVB-T sei die Lösung. Aber die Bildqualität war bescheiden, die Zimmerantenne musste ständig umjustiert werden und der DVB-T-Rekorder von Homecast  lief ungefähr auf dem Stabilitätsniveau des Topfield-Gerätes. Noch dazu kam, dass damalige Universalfernbedieungen immer mit mindestens einem der Geräte nicht klar kamen. Alles in allem also wenig nutzerfreundlich und mit einem Woman acceptance factor, der im negativen Bereich zu suchen war.

Status Quo

Einen Fernseher besitzen wir schon seit einigen Jahren nicht mehr. So um 2004 hab ich mir meinen ersten Beamer gekauft. Damals ein Medion-Modell, dass ungefähr so ausgesehen hat. Direkt beim ALDI. 1000 € in Cash. Die Angst vor Lampendefekt und extrem hohen Ersatzteilkosten war groß. Doch obwohl wir den Projektor auch als Fernseher genutzt haben, hat er fast sieben Jahre, bis 2011, gehalten. Seitdem strahlt ein BENQ W600+ Projektor an die weiße Wand. Den Tausch Fernsehgerät gegen Beamer kann ich auch aus einrichtungstechnischen Gründen nur empfehlen. Durch das Wegfallen von Fernseher und TV-Bank entsteht eine schöne neue Freifläche im Wohnzimmer.

Alles was mit Ton zu tun hat erledigt ein alter YAMAHA RX-V540RDS, DVDs spielt ein Philips DVP 3980 und Filme von Festplatte oder aus dem Netz ein Raspberry Pi mit Raspbmc ab. Für Fernsehempfang hab ich mich komplett in die digitalen Arme von Kabeldeutschland begeben. Mit im Paket enthalten ist ein digitaler HD-Receiver, den man als Dauerleihgabe dazu bekommt und der v.a. eins macht: er funktioniert und zeichnet Programm größtenteils fehlerfrei auf. Musik (Spotify, iTunes) wird entweder vom iPhone per Docking-Station direkt an den Receiver übergeben oder via Airplay vom Macbook auf den Raspberry Pi gestreamt.

Unfassbar viele Kabelkilometer sind nötig, um diese Geräte miteinander zu verbinden
Unfassbar viele Kabelkilometer sind nötig, um diese Geräte miteinander zu verbinden

Das sind zwar ganz schön viele Geräte für unterschiedliche Anwendungszwecke, aber sie lassen sich alle in unterschiedlicher Kombination mit der Remote Harmony One vom Sofa aus bedienen. Man bekommt dieses Setup bestimmt auch mit Geräten anderer Hersteller vielleicht noch etwas schlanker hin. Für was man sich auch entscheidet, ich empfehle auf jeden Fall die Remote Harmony One, die die ganze Installation erst bedienbar macht und zusammenhält und den Woman acceptance factor deutlich in den positiven Bereich hebt.

Im zweiten Teil: Raspbmc-Installation auf dem Pi, was man damit alles machen kann und wie die Remote Harmony One dazu passt. Stay tuned!

Link-O-Rama vom 11.10.2013 bis 14.10.2013

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Link-O-Rama vom 9.10.2013

  • Librarian Shaming
    Bibliothekare gestehen ihre Sünden. Und zeigen ihre besten Shirts.

    I never return my books on time.

    Davon wünsche ich mir einen deutschen Ableger.

  • A Month Without TV or Video : zenhabits
    Leo Babauta hat im Rahmen seiner „The Year of Living Without„-Reihe einen Monat auf Bewegtbild verzichtet. Kaffe und länger-als-30-Minuten-Rumsitzen hat er schon hinter sich, Zucker kommt jetzt. Weniger aus gesundheitlichen/moralischen, sondern v.a. aus kompetitiven Gründen finde ich so was fastenzeitmässiges immer sehr interessant. Mach ich auch mal.
  • Meine Wiesn 2013
    Für mich klingt das so, als hätte bei Anke Gröner München gegen Hamburg endgültig gewonnen hat. Sympathisch.
  • Flickr: goelkim2011’s Photostream
    Die Schlacht von Helms Klamm. Mit unfassbar vielen Legosteinen nachgebaut.
  • Twitter: Firmenporträt der spannendsten Firma der Welt
    Die Titelgeschichte des aktuellen SZ-Magazins gibt es jetzt auch online. Erkenntnisgewinn: Niemand hatte die Absicht Geld zu verdienen. Jetzt kommen die Businesskasper und müssen Geld verdienen.

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Link-O-Rama vom 7.10.2013

  • „Pelzig hält sich“ vom 17. September
    Erwin Pelzig interviewt Georg Schramm. Eines der sehr seltenen Gespräche mit dem Kabarettisten ohne Maske.
  • NEON Blog – Space is the place
    NEON-Autor Alard von Kittlitz hat Gravity im Kino gesehen. Film toll, Kino toll. Serien anders toll. [Disclaimer Disclosure: ich arbeite für NEON.de]
  • Flüchtlingspolitik der EU – Kein Platz im Boot – Politik – Süddeutsche.de
    Heribert Prantl über das Flüchtlingsdrama von Lampedusa und die europäische Asylpolitik. Er hat recht. Allein, das Thema wird, nach Abflauen der zweiwöchigen medialen Aufregung, wieder vergessen werden. Leider.
  • How teens use emojis to talk – Business Insider
    Gut, Teens kommunizieren am liebsten nur noch per Chat und Emojis und Email ist für alte Leute? Geschenkt. Es gibt eine in Smilies übersetze Ausgabe von Moby Dick namens „Emoji Dick“? Cool!
  • MR068 Offshore-Leaks | Medienradio
    Philip Banse spricht zwei Stunden mit dem Datenjournalisten Sebastian Mondial über die Offshore-Leaks-Veröffentlichungen, die Anfang des Jahres u.a. in der Süddeutschen publiziert wurden. Sehr spannend und interessant.
  • Dossier Was bedeutet Heimat? – 16 Kurzfilme über 16 Bundesländer

    Zum Tag der Deutschen Einheit hat die ARD eine zweiteilige Kurzfilmreihe ausgestrahlt in der, teils bekannte Menschen, jeweils ein Bundesland in 15 Minuten dokumentarisch vorstellen. In der Mediathek kann man die Filme praktischerweise einzeln anschauen. Ich hab noch nicht alle durch empfehle aber: Baden-Württemberg, Brandenburg, Berlin, Hessen. Bayern, obwohl von der prominenten Hand Udo Wachtveitls inszeniert, ist leider nur mässiger Durchschnitt.

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Link-O-Rama vom 4.10.2013

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Mein Medienmenü

@christophkoch hat in seinem Blog die schöne Reihe „Mein Medienmenü„, in der jede Woche ein anderer Gast seine Lese-,  Seh- und Hörgewohnheiten vorstellt. Für Teil 60 durfte ich ihm freundlicherweise ein paar Zeilen ins Blog schreiben, die ich der Vollständigkeit halber hier auch noch mal zur Verfügung stellen möchte. 

Wie informierst du dich morgens als erstes?

Die Reihenfolge ist fast immer gleich:

  1. Twitter (die Liste mit Leuten, die ich kenne) und Instagram. Um zu sehen, wer es geschafft hat vor mir wach zu sein (meistens @dasnuf) oder wer am Tag davor wieder besonders lang weg war (meistens @wersglaubt).
  2. Die restliche Twittertimeline. Das genügt meistens um die ersten wichtigen News und Links des Tages mitzubekommen
  3. Meine RSS-Feeds. Normalerweise am iPhone im Reeder

Welche Zeitungen / Magazine hast du im Abo oder liest du regelmäßig?

Meine Abos sind im Laufe der Jahre immer weniger geworden. Momentan kommt nur noch die c’t (Das Tolle daran, ist der kostenlose Zugriff auf alle alten Ausgaben im Digitalarchiv) per Post ins Haus (und das ADAC-Magazin, da schau ich mir aber nur schnell die Anzeigen an, ob’s was neues im Treppenliftbereich gibt, danach: Altpapier). Regelmässig unregelmässig am Kiosk: MUH, 11 Freunde, Titanic, t3n, Der Freitag, brand eins. Bei der Arbeit fallen mir manchmal noch die Süddeutsche, Die Zeit und natürlich unsere Eigenproduktionen NEON und Nido in die Hände. Und ich muss unbedingt wieder mein Splatting Image-Abo erneuern.

Was liest du auf Reisen?

Bei langen Zugfahrten arbeite ich eigentlich immer meine Readabilty-Liste ab. Seit neuestem besitze ich mit dem Nook Simple Touch meinen ersten E-Reader und bin begeistert. Der Buchkonsum nimmt, auch unterwegs, wieder zu.

Welche Nachrichtenseiten im Netz sind Dir wichtig?

Ich steuere äußerst selten Nachrichtenseiten direkt im Browser an. In meinem RSS-Newsordner liegen die Feeds von tagesschau.de, telepolis, netzpolitik, NZZ Digital und Zeit Digital. Außerdem, weil sie nützliche Aggregatformate anbieten oder selbst Aggregatoren sind: BildBlog (6 vor 9), netzwertig.com (Linkwertig), Das Altpapier, 10000 Flies (für den Mainstream), fefe (wer sich an fefes Trollkommentaren stört, kann sich auch nur die Links bei nofefe holen), nachdenkseiten (Hinweise des Tages) und natürlich das fantastische Rivva (wo ich bestimmt die Hälfte meiner Readabilty-Liste finde)

Welche Blogs liest du?

Das fluktuiert ziemlich. Mainstream-Konstanten sind: wirres.net, marco.org, spreeblick, spiegelfechter, Anke Gröner, stakenblochen und stefan-niggemeier.de. Aus dem Bereich Mac, Minimalismus und Tech sind unbedingt empfehlenswert: Minimal Mac, zenhabits, Mac & I, kottke.org, 9to5Mac und Caschys Blog.

Unbekannter, aber trotzdem gern gemocht: britcoms.de, Ende der Märchenstunde, living the future und die vorspeissenplatte.

Was ist wichtige berufliche Lektüre für dich?

Twitter, diese Twitter-Liste und diese hier. (und alle Links, die da rauspurzeln).

Welche Art von Büchern liest du am liebsten (Sachbücher, Fiction, Biografien)?

Sachbücher äußerst selten. Eigentlich fast nur Thriller und Krimis. Ab und an ein bisschen erweiterte Pop-Belletristik oder Textsammlungen von, sagen wir mal, Max Goldt.
Und dann natürlich Comics. Früher hab ich da viel selbst entdeckt. Heute verlasse ich mich auf die persönliche Beratung von @abspann und dem von ihm mitbetriebenen Fanzine comicgate.de. Ich las in den letzten 20 Jahren mit viel Genuss u.a.:
Alles von Alan Moore, Y: The last man, Fast Alles von Garth Ennis, 100 Bullets, Manches von Frank Miller, Fables und Bone.

Welches Buch hat dich in letzter Zeit am meisten beeindruckt?

In letzter Zeit wenig. Die Lektüre der folgenden Bücher liegt schon wieder 1-2 Jahre zurück, ist aber hängen geblieben:
Daemon und Darknet von Daniel Suarez. Die sind beide höllisch spannend und die geschilderte parallele Netzrealität, die sich wie ein Augmented Reality-Layer über die Welt legt ist eigentlich schon da. Umso erschreckender und packender. Außerdem: Don Winslow mit Tage der Toten. Unfassbar harter, monumentaler Drogenthriller. Seither arbeite ich mich durch das Restwerk des Autors.

Welche Apps/Tools/Programme helfen dir, informiert zu bleiben?

Reeder. In Verbindung mit Feedly auf dem iPhone und iPad die beste RSSApp.
Dann für Twitter Tweetbot. Fand ich am Anfang hässlich, mittlerweile kann ich nicht mehr ohne den metallischen Benachrichtigungssound leben. In der Readabilty-App lese ich die ganzen Texte, die ich im Reeder für später wegsichere. Ein paar mal in der Woche schaue ich auch bei Zite rein. Damit bekomme ich die wichtigen US-Seiten und Blogs ganz gut mit. Bei Podcast bin ich komplett von Instacast abhängig. Für Videos: Die diversen Mediatheken von ARTE, ZDF, ARD (endlich verfügbar!) und, seit ich ein paar youtube-Channels (stoersender.tv, tagesschaum, LeFloid, Jung&Naiv, dokumonster, ScreenJunkies, Trailers from Hell, ShortCuts) für mich entdeckt habe, die entsprechende App für das iPad.

Wie viel liest du auf dem Smartphone, Tablet, o.ä.?

Seit ich mein iPad und (ganz neu) einen E-Reader besitze, erfolgen bestimmt 80% meiner Leseaktivitäten auf einem Display. Jetzt sind es eigentlich nur noch Comics, die ich Print-only konsumiere.

Welche Rolle spielen Leseempfehlungen/Links durch Soziale Netzwerke?

Twitter und Rivva sind meine wichtigsten Quellen um interessante Links zu finden. Facebook verliert konstant an Bedeutung. Manchmal fällt auch da noch ein Link raus. Aber ansonsten ist es fast nur noch privates Kommunikationsmedium und Organisationstool unserer wöchentlichen Bolzrunde.

Von wem oder was fühlst du dich dort besonders gut informiert?

Von meiner Twitter-Timeline und dem Crawler von Frank Westphal.

Gibt es tägliche oder wöchentliche Leserituale?

Das einzige Ritual, was fast immer gleich abläuft ist tatsächlich das morgendliche Twitter/Instagram/RSS-Scannen.

Wer sind deine Lieblingsautoren (Buch, Zeitung, Magazin)?

Bei Magazinen eigentlich nur Wolf Lotter. Ich komme mir bei seinen brand eins Leitartikeln immer so dumm vor.
Buchautoren nur Thrill & Crime: Liza Marklund, Daniel Suarez, Don Winslow, Stieg Larsson.

Gibt es eine Radio- oder Fernsehsendung, die du möglichst nie verpasst?

Mein linearer Radio -und Fernsehkonsum hat die letzten Jahre konstant abgenommen und ist nun kaum noch vorhanden. Ich schätze die Zeitsouveränität, die mir Podcasts, Mediatheken, mein Festplattenrekorder und der DVD-Bestand der Stadtbibliothek München bieten.

Zum Frühstück läuft entweder B5 aktuell, Deutschlandradio, Bayern3, Bayern2, PULS, FM4, Flux FM oder manchmal, aus nostalgischen Herkunftsgründen, SWR1 (weil da mittlerweile die Stimmen meiner Jugend von SDR3 hingewandert sind). Alles in der radio.de-App auf einem uralten iPod-touch, der zum Küchenradio umfunktioniert wurde.

Konkrete Radiosendungen konsumiere ich einige, aber immer in Form von Podcasts (s.u.).

Im Fernsehen möchte ich gerne mal eine Lanze für das Öffentlich Rechtliche brechen. Es gibt sehr gute Produktionen, die man nur in den Untiefen der vielen Digitalspartenkanäle und unübersichtlichen Mediatheken (ardmediathek.de vs. daserste.de … Hallo!? WTF!?) finden und heben muss. Ich werde nun 27 öffentlich-rechtliche TV-Schätze nennen: Inas Nacht, Bambule, tagesschaum (leider nur bis zur Bundestagswahl), Konzertmitschnitte auf zdf.Kultur, zdf@Bauhaus, heuteshow, Number One, Neues aus der Anstalt, Pelzig hält sich, Pixelmacher, TV Noir, Wild Germany, Krömer Late Night Show, Sendung mit der Maus, Monitor, Frühstücksfernsehen (das mit Olli Dittrich), ttt, jeder zweite Themenabend auf ARTE, Durch die Nacht mit …, Tracks, Zapp, Der Tatortreiniger, Dittsche, Tatort, München 7, Im Angesicht des Verbrechens, KDD.

Die frei empfangbaren Privatsender liegen bei mir ab Programmplatz 30. Das einzige was ich dadurch leider verpasse sind Kalkofe und Stuckrad-Barre im Tele 5-Exil.

Serien kommen natürlich nur auf DVD oder Festplatte in die Tüte. Und das sind dann all die guten US-Qualitätssachen, die hier aufzuzählen nicht genug Platz ist und für die ich leider viel zu wenig Zeit habe.

Hast du einen Lieblings-Podcast?

Ich verpasse keine Folge der Flimmerfreunde und bin wahrscheinlich einer von wenigen Menschen, die alle 193-Folgen des Vorgänger-Podcasts Ohrensessel und alle bisherigen 45 Flimmerfreunde-Episoden angehört haben. Ich bin Bernd Begemann-Fanboy. Er ist der Schlauste und der Lustigste.

Ebenfalls regelmässig angehörte, originäre Podcasts sind: NSFW, WRINT, Alternativlos, mobileMacs, Medienkuh, CRE, Hoaxilla, Medienradio, Logbuch Netzpolitik, Mac Power Users, Back to Work, Staatsbürgerkunde, Minimalism for the Rest of us und der einschlafen-podcast (zu dem kann man sehr gut einschlafen).

Dann gibt es noch einige TV -und Radiosendungen, die ich gerne gezielt nach Thema aus dem Podcatcher fische:
Quarks&Co, FluxFM-Spreeblick, das ARD radiofeature, Dittsche, Neues aus der Anstalt, Pelzig hält sich, hr2 – Der Tag, extra 3, Monitor, Elektrischer Reporter, die story, ZDFzoom, DRadio Wissen – Online Talk, Leschs Kosmos, dradio Hintergrund, dradio Breitband, BR radioWissen und Bambule.

Wie haben sich deine Lesegewohnheiten in den letzten Jahren geändert?

Papier ist auf dem Rückzug. Ich war mal ziemlicher Zeitschriftenjunkie und konnte an keiner Bahnhofsbuchhandlung vorbeigehen, ohne größere Beträge auszugeben. Seit dem Kauf des iPads hat sich das geändert. Ich lese zu Hause fast nur noch auf dem Gerät. Zum einen E-Paper, v.a. aber einzelne Texte. Aus Blogs, Nachrichtenseiten und wo die Leute sonst noch überall ihre Gedanken ins Netz reinschreiben. Mit dem Kauf meines E-Readers nimmt mein zuvor stagnierender Buchkonsum wieder leicht zu.

Diese ganze Digitalisierungssache kommt jedenfalls grundsätzlich meinem Masterplan zur minimalistischen Wohnungsgestaltung sehr entgegen. Durch das Entrümpeln von DVDs, CDs und Büchern konnten wir mittlerweile ein komplettes Billy-Regal entsorgen. Das hat die Projektionsfläche für den Beamer vergrößert.