Queen und der Märchenprinz

19.4.1988, Stadthalle Heilbronn. Die Erste Allgemeine Verunsicherung, ich (fast 13) und mein allererster Konzertbesuch. Die Texte verstehe ich zwar nur zur Hälfte, kenne sie dafür aber zur Gänze auswendig. Bis heute geht der Quatsch nicht aus meinem Kopf und vor zwei Jahren hab ich mir einen Reunion-Auftritt angesehen und fand sie immer noch gut.

Irgendwann 1989, The Miracle von Queen ist meine erste selbstgekaufte, richtige Langspielplatte (wenn man mal von den Singles Yeke Yeke von Mori Kante und Okay! von O.K. absieht). Danach erarbeite ich mir den kompletten Backkatalog der Band. Live Killersimmer noch eine der besten Live-Platten aller Zeiten. Die 70er-Jahre Alben: rocken. A Kind of Magic: hat Highlander erst zu einem richtig guten Film gemacht. Viel zu früh nach meiner Fanwerdung stirbt dann 1991 Freddie Mercury. Für mich persönlich das popkulturell tragischere Ereignis der 90er. Danach erst Kurt Cobain. Das Tribute Konzert im Wembley Stadion läuft unverschlüsselt auf Premiere. Ich schau’s mir live an und zeichne auf VHS auf. Longplay. Damit alles drauf passt und damit ich es mir bestimmt noch zehn mal anschauen kann. (und wer das damals sah, konnte nur zu dem Schluss kommen, dass George Michael der einzige legitime Nachfolgesänger hätte werden müssen. Paul Rogers dagegen niemals)

Warum erzählt jetzt der alte Mann das alles? Darum: Austrofred. Der österreichische Künstler Franz Adrian Wenzl (auch Sänger der ebenfalls empfehlenswerten Band Kreisky) legt hier eine dermaßen unfassbar gute Freddie-Hommage auf die Bühne und singt den kompletten Text vom Märchenprinz auf die Melodie von Bohemian Rhapsody. Die einzige Frage, die hier offen bleibt: Wie kann Austrofred bereits seit 2005 auftreten und dieses Video seit 2013 auf youtube liegen, und ich weiss nichts davon ?!

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