Link-O-Rama (Trump-Populismus-Filterblasen-Edition)

Seit der Wahl von Donald Trump haben sich unzählige Artikel angehäuft, die versuchen das alles zu erklären. Populismus, Filterblasen, Rechtsextremismus, Abgehängte, Demokratieschwund, Eliten. Nur ein paar Schlagwörter. Ich habe viel davon gelesen, verschiedene Erklärungsansätze und Lösungsvorschläge aufgenommen. Eine endgültige Meinung ist noch lange nicht in Sicht und wird es wahrscheinlich sowieso nicht geben.  weiter

Link-O-Rama vom 23. März 2015

Käsebrötchen von wochenendrebell
Im Prinzip kenn ich den Wochenendrebell schon länger von Twitter und auch über den Nido-Artikel über ihn und seinen Sohn, der das Aspberger-Syndrom hat, sein Blog hab ich aber bisher nicht gelesen. Das Posting fand ich sehr beeindruckend und auch informativ, wie z.B. so ein Integrationsplatz in der Regelschule praktisch umgesetzt wird.

Männer, macht den Mund auf
Schon wieder was mit Rollenverteilung in Beziehungen. Fand den Text aber sehr ausgewogen, v.a. mit folgender Aussage:

Gleichberechtigung sollte heißen, dass grundsätzlich alle Optionen denkbar und verhandelbar sind: klassisch, beide Vollzeit arbeitend, beide reduziert arbeitend – aber auch, dass der Mann die Rolle des Rücken freihaltenden, dazuverdienenden
Dafür müssten aber beide Seiten auch akzeptieren, dass es dann der Mann ist, der im Alltag näher an den Kindern ist als die Frau – und dafür im männlichen Leistungswettbewerb den Kürzeren zieht.

Alles sollte also möglich sein und es geht nur, wenn beide an einem Strang ziehen (und den Strang auch alle paar Jahre mal neu justieren)

Earl Sinclair performs Hypnotize by The Notorious B.I.G.
Das Video hat so unfassbar viele Views, dass ich wahrscheinlich der letzte bin, der das verlinkt. Ich kannte es nicht, ich lach mich immer noch schlapp drüber.

This guy’s light bulb performed a DoS attack on his entire smart house von Kashmir Hill
Wie eine einzelnen Glühbirne das System zusammenbrechen lässt.

Manager : Alles muss man selber machen * Freitext von Tilman Rammstedt
Der Text ist sehr lustig. Und er ist v.a. sehr lustig, obwohl ich den Originaltext gar nicht gelesen hab, mir aber denken kann, was da wie drin steht.

UPDATE : Meine Depression und ich : Living the future von Uwe Hauck
Uwe Hauck sitzt seit kurzem wegen seiner Depression „in der Klapse“ (wie er selbst schreibt). V.a. auf Twitter postet er ziemlich viel und ziemlich offen, wie es ihm geht. Zum einen finde ich es grundsätzlich voll ok, wenn er diesen Weg wählt um ein Bewusstsein für die Krankheit Depression zu schaffen und zum anderen wird er in der Psychiatrie Weinsberg behandelt. Das ist die nächstgelegene Psychiatrie zu meinem Geburtsort. D.h. wenn in meiner Jugend auf dem platten Land irgendjemand, irgendwie Probleme mit dem Leben hatte, hieß es immer gleich „der kommt nach Weinsberg“. Und jeder wusste sofort, was gemeint war. Ins Irrenhaus. Da wurde wenig differenziert und viel hintenrum geredet und das ist retrospektiv betrachtet alles ziemlich schlimm und engstirnig gewesen (und ist es immer noch). Und genau deshalb find ich’s gut, wenn Uwe so einen offenen Umgang mit dem Thema pflegt. Ich wünsche ihm alles Gute!

„Das Problem ist die Stadt“
Drei Münchner Konzertveranstalter erzählen, wie man in München Konzerte veranstaltet und an was es fehlt.

Beim Herumschieben der Möbel von Maximilian Buddenbohm

Es wird auch so leicht nicht aufhören. Da wir offensichtlich keine größere Wohnung finden können, die für uns auch nur halbwegs bezahlbar ist, müssen wir wohl an dieser Wohnung herumoptimieren, bis alles in der denkbar besten Weise genutzt wird. Das ist nicht so einfach.

Ich stehe da genau vor dem gleichen Problem, wie der Buddenbohm. Diesen Text schreibe ich direkt aus unserer Küche, weil es da einfach den ganzen Tag viel mehr Sonnenschein hat, als an meinem ursprünglichen Schreibtischarbeitsplatz im Wohnzimmer. Mal kucken, wie lang das gut geht.

Bud Spencer im Interview
Unlängst habe ich mir die empfehlenswerte Dokumentation Bud’s Best über das Leben von Bud Spencer angeschaut. Dazu passt dieses, bereits in der Nido-Januarausgabe erschienen Interview ganz hervorragend als Begleittext.

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Link-O-Rama vom 11. Dezember 2014

Rambotown von Oliver Kucharski
@karummms war in Kanada, da wo Rambo – First Blood gedreht wurde. Das hat er aber erst viel später gemerkt. Dank des Internets. Und dank des Internets hat er dann daraus dieses wunderschöne, liebevolle Special gebaut.

„Die Macht der Konsumenten hat eine problematische Seite“ von Reinhard Jellen
Klaus Werner-Lobo bringt einen guten Punkt gegen das ständige Gerede von der angeblichen Macht der Konsumenten:
Wenn heute manche von sogenannten demokratischen Entscheidungen an der Supermarktkasse sprechen, dann heißt das doch, dass jene mehr Macht und Einfluss haben die über mehr Geld verfügen, solche Konsumentscheidungen zu treffen.

Am Drehkreuz
Die SZ berichtet in diesem mehrteiligen Multimedia-Special entlang der Außengrenzen der EU über Flüchtlinge. Würde ich der CSU gerne ausdrucken.

Zahlen gegen Vorurteile von Sebastian Gierke
Würde ich der CSU gerne ausdrucken.

Deutschland tut weh von Caterina Lobenstein
Würde ich der CSU gerne ausdrucken.

Einsame Heldinnen von Meredith Haaf
Meredith Haaf bringt über eines der Probleme bei der ganzen Frauen-Männer-Rollen-Diskussion:
Und so bleibt am Ende das größte Problem der jungen Frau das, was sie schon immer hatte: In den Augen der anderen und in ihren eigenen Augen soll sie alles Mögliche sein. Aber nie einfach nur ein Mensch unter vielen.

Jetzt wird’s ernst von Tanja Stelzer
Sehr interessantes Portrait über Joko und Klaas, bei dem man genau merkt, wie viel Wert beide auf ihre Privatsphäre legen.

Ich bin da irgendwie nur reingerutscht“ von Christian Vooren
Olli Schulz macht alles  richtig und bringt jetzt erst mal ein neues Album raus.

 Ich habe Blutdruck von dasnuf
Immer diese Digitalkulturpessimisten. Schert euch weg.

Digitales Teufelszeug von Philippe Wyssen
Es kommt doch immer darauf an, was man daraus macht und wie man damit umgeht. Ich hab das auch mal beobachtet.

scorpion dagger
Die Renaissance ist zurück.

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Link-O-Rama vom 4. Dezember 2014

Fahrgeschäft von Jan Stremmel
Der Autor ist eine Nacht lang in München für Uber gefahren. Und abseits aller Kritik bezüglich der Umgehung bestehender Berufsstandards und der sozialen Sicherungssysteme: Es lohnt sich selbst im völlig freien Markt unterm Strich einfach nicht.

newsroom.de – nachrichten für journalisten von Gabriele Riedle
Gabriele Riedle war lange Jahre festangestellte Redakteurin bei GEO. Im Zuge der hausinternen Sparmaßnahmen wurde ihr gekündigt. In einem offenen Brief an die Vorstandsvorsitzende Julia Jäkel beschreibt sie sachlich aber eindrucksvoll die Auswirkungen der Kündigung auf ihr Leben.

Zuwanderung entlastet deutschen Sozialstaat
Eine Studie belegt, dass Zuwanderung, auch und v.a., auf lange Sicht positive Effekte auf den deutschen Staatshaushalt hat. Ein weiteres Argument für eine Änderung der aktuellen, weiterhin auf Abschreckung ausgerichteten, Flüchtlingspolitik hin zur schnelleren und besseren Integration.

Was Armut mit dir macht. Eine unvollständige Liste. von Christine Finke
Eine bedrückende Liste aus der Mitte der Gesellschaft

Der Morgen des Überwachungskapitalismus von Christopher Lauer
Die Versicherung Generali bietet Rabatte an, wenn man die eigenen Daten per Fitness-App erfasst. Das war absehbar und spätestens jetzt wünschte man sich in der technikbegeisterten Quantified Self Bewegung neben aller Euphorie auch eine kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Folgen der neuen Möglichkeiten (wovon ich mich nicht ausnehme). Christopher Lauer ist bisher nicht als Fitness-Tracker aufgefallen, stellt aber  schon mal ein paar berechtigte Fragen.

Geretsrieder Unternehmer lebte drei Jahre lang in den Isarauen von Sebastian Dorn
Eine kleine Geschichte aus dem Münchner  Umland über einen Mann, der mehrere Jahre im Wald gelebt hat und jetzt wieder in ein normales Leben zurückkehren will.

This.cm
Ein neues Netzwerk, in dem man genau EINEN  Link am Tag teilen kann. Sieht noch reduzierter als Ello aus. Keine Ahnung, ob man das braucht, finde den minimalistischen Ansatz aber irgendwie nett.

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Link-O-Rama vom 4. November 2014

Herbsturlaub am Großglockner von Tillmann Allmer
In den Bergen hat man auch schon lange nicht mehr seine Ruhe. Z.B. steht da immer eine Webcam, die die „einsame“ Hütte beobachtet. Und daraus kann man einen schönen Reisebericht machen. Passend dazu sieht man dort, was passiert, wenn vergessen wird das Standardpasswort bei der privaten oder öffentlichen Überwachungskamera zu ändern.

Film Ultra – blog.neon.de von Alard von Kittlitz
Das hat mir schon bei Alards Gravity-Rezension gefallen. Euphorische Filmbesprechungen ohne groß zu spoilern.

AfD-Wahlwerbung („Mut zur ganzen Wahrheit“-Version von extra 3) | extra 3 | NDR
Witzig. Extra3 engagiert noch mal die Originalschauspieler aus einem AfD-Wahlspot und dreht eine neue Version.


Wir wollten Freiheit und bekamen Neoliberalismus – blogs.FAZ.net von Annett Gröschner, Marion Detjen
Interessanter und differnezierter Blick von zwei Ostdeutschen auf den Mauerfall 1989

Content essen Seele auf. von Alf Frommer
Der Gruner&Jahr-Sparmarathon geht weiter. Es werden nun alle Textredakteure der Brigitte entlassen. Genau, das sind die, die die Texte schreiben. Das dürfen ab jetzt externe „kreative, flexible und agile“ Kräfte. Also sogenannte „freie“ Redakteure, wobei das „frei“ hier v.a. Gruner&Jahr frei macht von Sozialabgaben, höheren Gehältern und allgemein: Verantwortung. @siegstyle schreibt schön auf, warum das auf Dauer eine dumme Idee ist.

Oliver N., Jihadist von Florian Matscheko
Warum geht jemand freiwillig in ein Krisengebiet um dort zu kämpfen? FM4 hat sich durch die Social-Media-Profile eines österreichischen Jihadisten gearbeitet.

Bruchreif von Hakan Tanriverdi
Sehr persönlicher und packender Text von @hakantee über seinen depressiven Vater, der als „Gastarbeiter“ kam und nie richtig angekommen ist.

OK Go – I Won’t Let You Down – Official Video
OK Go machen derzeit die unwahrscheinlichsten und originellsten Musikvideos.

Identität ǀ Der neoliberale Charakter — der Freitag von Paul Verhaeghe
Ein belgischer Psychologe analysiert, wie sich gesellschaftliche Werte innerhalb der vorherschenden Wirtschaftsordnung verändert haben. „The current economic system is bringing out the worst in us.“ Der Text erschien zuerst auf Englisch beim Guardian.

AFGHANISTAN-CONNECTION” von Markus Frenzel und Michael Schmidt
Interessantes Feature darüber, wie innerhalb der Bundeswehr aus dem Afghanistankonflikt heraus neue Machtstrukturen entstehen.

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Link-O-Rama vom 10. Oktober (9 Links)

„Kawergosk – 5 Sterne“, eine Comicreportage von Reinhard Kleist
Das ist stark und beindruckend. Comic-Autor Reinhard Kleist hat mit einem ARTE-Team ein Flüchtlingslager im Norden des Iraks besucht und eine Comic-Reportage daraus gemacht.

Volker Pispers Bis Neulich 2014 (Video)
Volker Pispers regt sich immer so schön unaufgeregt auf. Die Sendung lief am 14.9.2014 auf 3Sat und wurde dort natürlich schon lange wieder depubliziert.

Die neun Leben des Herbert F. – Herbert Feuerstein im Interview
Herbert Feuerstein hat seine Memoiren geschrieben und scheint sich mittlerweile hauptsächlich mit seiner eigenen Vergänglichkeit zu beschäftigen. Außerdem ein Interview in dem ihm (fast) keine Frage zu Harald Schmidt gestellt wird.

Titanic-Chef Tim Wolff: “Wir sind die freieste Redaktion der Republik” von Christopher Lesko
Mein Titanic-Abo ist vor zwei Jahren ausgelaufen und ich hatte gar nicht mitbekommen, dass es schon wieder einen neuen Chefredakteur gibt. Ein überraschend ernsthaftes und persönliches Interview. Sonneborn und Fischer haben sich ja immer nur durchgehend ironisch ausfragen lassen.

New York City Gets A Brand New Heart In This Animated Short
Visuell sehr schöne Werbung für Organspende. Ich spende dafür ein <3.

Lieber Einzelhandel von Happy Schnitzel
Draußen nur Kännchen – Der Tag, an dem ich zum ersten Mal Lebensmittel im Internet kaufte
SERIOUSLY: STOP THAT SHIT. von Ninia LaGrande
Hier wird drei mal ein, begründeter, Abgesang auf den servicefremden Einzelhandel gesungen. Das mag in den Fällen alles berechtigt sein und ich weiß die Vorzüge einer schnellen und unkomplizierten Online-Bestellung zu schätzen. Trotzdem gehe ich auch noch gern in Läden. Z.B. zur Drogeriemarktkette dm. Bei denen denke ich mir immer: Faire Behandlung der Mitarbeiter, qualitativ gute Produkte, freundliches Personal und angenehme Einkaufsatmospähre. Alle Läden, die es schaffen, mir so was vorzugaukeln zu vermitteln, haben bei mir eine Zukunft.

Sharing Economy: Weniger ist das neue Mehr – FAZ.net von Evgeny Morozov
Morozov schlägt hier in die gleiche Kerbe wie Byung-Chul Han. Die unendlichen Versprechen der neuen Sharing-Ökonomie lenken uns nur davon ab, dass es eigentlich wichtigere gesellschaftliche Dinge gibt, als sich als Einzelner in den ständigen, globalen Wettbewerb zu stellen.

„Journalisten scheinen sich förmlich im Schützengraben einzubuddeln“ von Marcus Klöckner
Interview mit den beiden Anstalts-Machern Max Uthoff und Claus von Wagner über mangelnden Qualitätsjournalismus und eingeschnappte ZEIT-Redakteure.

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Link-O-Rama vom 3. Oktober 2014 mit 10 Links

Fachliches Versagen oder bewusst schädigendes Verhalten – von DonBib
Warum ich Onleihe zum Kotzen finde … – von Dörte Böhner
Wenn man in einer öffentlichen Bibliothek momentan E-Books ausleiht, greift man in den meisten Fällen auf onleihe.net zu. Die haben sich in den letzten Jahren eine Art Monopol als Dienstleister für öffentliche Bibliotheken erarbeitet. Jetzt hat onleihe, in Kooperation mit einigen Großstadtbibliotheken, angefangen in ihr Angebot Affiliate-Links zum Buchhandel einzubauen. D.h. man sucht ein Buch, das man leihen möchte, das Buch ist ausgeliehen und man bekommt sofort einen „Kaufen“-Link dazu geliefert. onleihe und die jeweilige Bibliothek verdienen beide an dem Klick. Die öffentliche, von Steuergeldern finanzierte, Bibliothek geht somit einen großen Schritt in Richtung Kommerzialisierung und die Bibliothekswelt regt sich zu Recht darüber auf.

Die Hölle, das sind die anderen – von Anant Agarwala
Ich gehe morgen ins Hofbräuzelt. Wehe mich fotografiert zu später Stunde jemand!

Datamining a Flat in Munich
@KarimJDDA hat die Suche nach einer Wohnung in München per Skript durchautomatisiert und dabei herausgefunden, dass man die größten Chancen hat, wenn man 25 Jahre alt ist und Hans heisst.

Oktobertest – von Alard von Kittlitz
Meine Ex-Kollegen aus der NEON-Redaktion schreiben auf, warum die Wiesn toll ist. Amélie macht das am schönsten, @diskomanni am rührendsten und @onyildi am tragischsten (und ich weiß, wer Zwergnase war)

mögliche folgen von blog-professionalisierung: haltungsschäden und merkbefreiung
Ich hab ja vom Goatse bis zum frühen rotten (dot) com (wir waren jung …) leider viel zu viel schlimme Sachen im Internet angeschaut, aber, vermutlich dank altersbedingter Abgeklärtheit, bisher keins der geleakten Nacktbilder gesehen. Ich stimme Felix in seiner Kritik zu.

„Tut mir leid, aber das sind Tatsachen“ – von Niels Boeing
Byung-Chul Han hab ich beim letzten mal schon zweifach verlinkt. Seine Gesellschaftsanalyse klingt für mich momentan am plausibelsten.

Mein Leben mit Flieder
Gendermäßig war ich auch schon immer weit vorne dabei. Kurz vorm Abi trug ich noch eine weiße Jeans mit fliederfarbenem Seidenhemd (Beweisfoto demnächst)

Der öffentliche Schmerz
Beeindruckendes Porträt über @KatiKürsch

Flüchtlingslager für Anfänger – von Dagmar Wöhrl
Der Text ist schon ein paar Wochen alt. Mittlerweile nehmen die Berichte über schlimme Zustände in deutschen Flüchtlingsunterkünften zu und man fragt sich, warum eines der reichsten Länder der Erde das nicht besser hinbekommt und hofft, dass Dagmar Wöhrl in ihrer Partei (CSU) genug Einfluss hat, um was zu ändern.

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Link-O-Rama vom 4. Steptember 2014 mit 7 Links

Ist weniger wirklich mehr?
Ein ARTE-Special über Wachstum und Zeitmangel. Hartmut Rosa, Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie, erklärt da u.a., warum Zeitmangel zu ökonomischen und politischen Krisen führt. Klingt soweit schlüssig.

Ethik der Share Economy – von Stefan Schultz
Stefan Schulz macht sich Gedanken über die neuen Sharing-Dienste AirBnB und den Taxikonkurrenten Uber und denkt dabei einige Kritikpunkte  an, die er aber irgendwie nur so halbgar  zu Ende führt.

Von der Sharing-Lüge und anderen Internet-Märchen – Julius Endert
Julius Endert knöpft sich Uber da schon etwas konsequenter vor und bezichtigt sie der Lüge.

Warum heute keine Revolution möglich ist – von Byung-Chul Han
Und schließlich erklärt der Berliner Kulturwissenschaftler Byung-Chul Han warum die angeblichen Sharing-Dienste eigentlich nur der konsequente Endsieg des Neoliberalismus sind, bei dem nun endgültig jeder auf sich alleine gestellt und sein eigener Unternehmer ist, der in stetem Konkurrenzkampf zu all den anderen Individualunternehmern steht. Dies führt im Endeffekt dazu, dass alle mit sich beschäftigt sind und keiner mehr das System ändern will.

7 Smartphone Photography Tips & Tricks
Sehr schöne Tipps und Tricks, wie man mit dem iPhone nette Fotoeffekte erzielen kann.

MR071 TV-Serien : Medienradio
Andreas Jahn-Sudmann, Serien-Forscher an der Freien Universität Berlin, spricht mit Philip Banse und Andrea Frey über das Wesen US-amerikanischer Fernseh-Serien.

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Link-O-Rama vom 31. August 2014 mit 5 Links

Bemerknisse zum Schulanfang von Sohn I – von Maximilian Buddenbohm
Noch zwei Wochen, bis hier auch mein Sohn in die Schule kommt. Ich hoffe, es wird ähnlich positiv verlaufen, wie bei den Buddenbohms.

Wahn und Schmodder
Eine Antwort auf einen offenbar ziemlich unterirdischen FAZ-Artikel, den ich mir lieber erspart habe. Das hier ist auch so sehr lustig.

Elektroschrott: Auf der Jagd nach dem Schrott
Coole Idee. Einen Ortungssender an einen alten Fernseher zu kleben und dann zu verfolgen, wie der globale Müllverwertungskreislauf so läuft. Ein bisschen stört dabei, wie offensichtlich fasziniert die Autoren von den technischen Möglichkeiten ihres GPS-Senders sind.

YOLO – von dasnuf
Das Nuf möchte mehr leben und Leben. Find ich gut.

Ganz unten. Im Tal der kulinarischen Würdelosigkeit – von wurstsack
Der @wurstsack durfte hinter die Kulissen einer Burger King – „Küche“ schauen. Was er da gesehen hat, überrascht nicht: durchoptimierte, effiziente Just-in-time-Produktion von Burgern. Mehr überrascht mich aber, dass der @wurstsack auf dem Foto so aussieht, als hätte ich mir eine Burger-King-Kappe aufgesetzt und mich von schräg unten fotografiert. Hallo Zwilling!

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