Mein 2014

Das kommt jetzt ein bisschen spät, aber so war mein Jahr 2014. In Zahlen, Fakten, Bildern, Tweets und überhaupt. Viele der Daten und Auswertungen konnte ich relativ einfach mit meiner Reclaim-Social-Media-Installation extrahieren. Los geht’s. Liebes Tagebuch: 

2014 mussten erst mal Entscheidungen getroffen werden. Und das hat eigentlich schon Ende 2013 angefangen. Wir haben uns Hamburg angeschaut und überlegt, ob das was für uns sein könnte. So auf Dauer. Die Frau macht hier sogar ein Foto vom Hafen:

@br1b1e an Bord

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Ein paar Abwägungen (und Regenschauer) später haben wir uns dann dagegen entschieden. Redaktionsumzug war im Mai 2014 und bis dahin hieß es dann nach sieben Jahren Abschied nehmen von …

… dem irren Mann mit dem Raketenrucksack …

Uns wurden Raketenrucksäcke versprochen. #neonredaktion

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… Paddington, dem Redaktionsbären

Der neue Kollege von @mrs_sophie ist da #neonredaktion #nidoredaktion

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So ’nem Typ von Twitter

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… dem Rabauken, der schon 2014 Deutschland den Mittelfinger gezeigt hat …

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… und natürlich dem Scheff. Der baut am Schluss einfach alles selber ab. Ein Macher-Typ.

Hier baut der Scheff noch selbst die Rechner ab. #neonredaktion

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Alles feine Menschen, über die ich nix Schlechtes zu erzählen weiß.

Es gab dann noch ein schönes Abschiedsgrillen auf dem einzigen grünen Fleck in Berg am Laim …

Abschiedsgrillen @nido_magazin @neon_magazin #neonredaktion

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… und am Ende für jeden zurückbleibenden Mitarbeiter in alter Tradition ein Abschiedscover. Für mich sogar zwei. Beide superwitzig und auch ein bisschen rührend.

Exzellentes Abschiedscover. Tschüssle @neon_magazin

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Formidables Abschiedscover. <3 @nido_magazin

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Dann war aber auch mal gut. Und v.a. Zeit, die Frau Arbeiten zu schicken. Von 80% (ich) vs. 50% (sie) wechselten wir auf ca. 20% (ich) vs. 100% (sie).

Einige Zahlen meiner Foursquare-Jahresstatistik lassen sich damit unter Umständen erklären.


Neben wahnsinnig oft in Kneipen fand man mich auch auf dem Spielplatz, beim Kinderarzt und im Schwimmbad.

Und natürlich bei meiner Zahnärztin. 15 Check-Ins. Was quasi „in einer Beziehung“ gleich kommt. Learning daraus: wer mit 20 schon zahlreiche Füllungen hat, sollte mit Mitte 30 eine gute Zusatzversicherung abschliessen, mit 40 wird dann abkassiert. Außerdem werde ich der Frau Doktor empfehlen eine Bar ins Wartezimmer einzubauen (um die Zahl der Kneipen-Checkins noch zu steigern), die Jahreskarte für den Zoo nicht erneuern und das Kino muss sich mal echt was überlegen, um mich zurückzugewinnen.

Leistungstechnisch ansonsten stark abgeliefert.

Mit 46 Kneipen/Restaurantbesuchen bei denen ich im Schnitt wahrscheinlich jeweils 1,5 Biere getrunken hab, stehen unterm Strich 69 Halbe. Damit liege ich noch ziemlich weit unter dem empfohlenen täglichen Wert. Hier besteht für 2015 noch Optimierungsbedarf.

Da ich ab Mai dann relativ viel zu Hause war, habe ich 2014 geschätzte 180 mal schmutzige Wäsche gewaschen (im Durchschnitt 4 Maschinen die Woche). Weil, wer zu Hause ist, macht die Wäsche. So steht es im ungeschriebenen Arbeitsteilungsgesetz aller Familien.

Joggen war ich insgesamt 66 mal. Wegen latentem Ziehen im hinteren Bereich musste aber leider der Tegernseelauf abgesagt werden. Dafür hab ich meine erstes Lauf-Selfie gemacht (da war es tatsächlich so kalt und ich so verloren, wie es aussieht):

Hohenlohe meldet: Schnee und schlechte Sicht.

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Bei Instagram 33 mal München einen guten Morgen gewünscht, 19 mal die Isar abgefeiert und 19 mal unser Eichhörnchen begrüßt.

Good old friend is back #hallopuschel

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Kletterkind #heibiespaziert #isarlove

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Moin München #nofilter #igersmunich

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Außerdem die umliegenden Berge sehr gut genutzt. Sechs mal die Kinder auf Gipfel hochgejagt, wo es dann meistens so aussah:

Droben #heibiewandert

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Im Sommer den Schwiegervater in Schweden besucht (taktisch klug eingeheiratet!):

Sundowner #schwedensommer

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Im Zuge der ganzen Hamburg-Umzugssache auch gelernt, wie spitze und wichtig ein guter Betriebsrat ist. Jeder, der sowas für uncool und oldschool hält, hat noch nie den Ernstfall erlebt. Jedenfalls im Sommer die Möglichkeit zu einer tollen Fortbildung gehabt:

Und das Erlernte dann auch noch gleich anwenden dürfen:

Viel lernen muss seit September auch der große Sohn. in der 1b.

1b

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Und dann war 2014 natürlich noch unser erstes Jahr ohne eigenes Auto. Das ganze habe ich ja schon an unterschiedlichen Stellen hier im Blog dokumentiert. Die ausführliche Bilanz findet sich hier, die wichtigsten Zahlen dazu hier noch mal:

Bildschirmfoto 2015-03-21 um 17.27.56

Das Fazit der ganzen Aktion kann man nicht oft genug wiederholen: Finanziell und emotional ein voller Erfolg. In gut erschlossenem, urbanen Umfeld kann man, auch mit Kindern, getrost auf das eigene Auto verzichten.

Zum Abschluss dann noch Musik. Meine 22 Songs des Jahres habe ich hier schon mal ausführlicher vorgestellt.

Am Ende ein Jahr mit einigen Änderungen und zwischendurch auch ganz schön viel Unsicherheit. Glücklicherweise hab ich seit März 2015 einen sehr netten, neuen Arbeitgeber gefunden, der es mir ermöglicht das nötige Geld zu verdienen und trotzdem noch die knapp 200 Waschmaschinenladungen jährlich zu befüllen.

 

3 Gedanken zu „Mein 2014“

  1. Großartiger Jahresrückblick! Und ganz ohne Aprilscherz, das lobe ich mir am 1. April. Achso, fast vergessen, hier kommts aber doch noch: „Mai, sind die Kinder schon groß!“ :O

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